Real Madrid versinkt vor dem Clasico im Chaos. Die Saison wird ohne Titel beendet werden und mittlerweile gehen sich Mitspieler gegenseitig an die Gurgel. Der Grund für die tiefe Spaltung liegt offenbar Monate zurück.
In München steht der Franzose bei der vielleicht entscheidenden Szene im Mittelpunkt. Sein unnötiger Platzverweis passt zu der wohl schwersten Phase seiner Karriere.
Mit seiner Gelb-Roten Karte erwies Eduardo Camavinga seinem Team in der Endphase des dramatischen Viertelfinal-Krachers in der Champions League bei Bayern München am Mittwoch einen Bärendienst - nun hat sich der Profi von Real Madrid nach dem bitteren Ausscheiden aus der Königsklasse entschuldigt.
Die Niederlage gegen den FC Bayern offenbart einmal mehr das hässliche Gesicht von Real Madrid. Im Stil eines verzogenen Kleinkindes schimpfen und jammern die Königlichen über alles und jeden. Das Narrativ, in München "beraubt" worden zu sein, untermauert einmal mehr, dass Real wahrlich die unsympathischste Mannschaft im Weltfußball ist. Dabei war es der Rekordmeister, der sich über weite Strecken hätte benachteiligt fühlen müssen.
Nach dem Aus in der Champions League gegen den FC Bayern München kochen bei Real Madrid die Emotionen hoch. Die Wut richtet sich gegen Schiedsrichter Slavko Vincic.
In der Equipe tricolore sind Eduardo Camavinga und Michael Olise Mannschaftskameraden. Am Dienstag jedoch duellieren sie sich mit ihren Klub in einem der größten Spiele des Jahres.