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"Es ist ein Fiasko": Weltmeister kritisiert Superstar von Real Madrid hart

Die Suche nach Verantwortlichen für die verkorkste Saison von Real Madrid geht weiter. Für den ehemaligen französischen Nationalspieler und Weltmeister von 1998, Emmanuel Petit, ist die Sache jedoch klar: Superstar Kylian Mbappe trägt den Großteil der Verantwortung.

  • Emmanuel Petit übt scharfe Kritik an Kylian Mbappe

    "Es ist nicht allein Mbappes Schuld, aber trotz allem hat er mit seiner Ankunft die Real-Kabine mit Egoismus gefüllt. Es ist ein Fiasko", sagte Petit als TV-Experte nach dem Aus der Madrilenen in der Champions League gegen den FC Bayern München (4:6 nach Hin- und Rückspiel). 

    Mbappe wechselte im Sommer 2024 ablösefrei von Paris Saint-Germain zu Real Madrid. Seit seiner Ankunft konnten die Blancos - abgesehen von kleineren Titeln wie dem UEFA Super Cup und dem FIFA Intercontinental Cup - noch keine nennenswerte Trophäe gewinnen.

    Ausgerechnet sein Ex-Klub PSG blüht derweil ohne ihn auf: In der ersten Saison nach Mbappes Abgang holten die Pariser direkt das Triple - gekrönt vom Triumph in der Champions League.

    Individuell liefert Mbappe zwar weiterhin auf höchstem Niveau - 46 Torbeteiligungen (40 Tore, 6 Assists) in nur 39 Pflichtspielen sprechen eine klare Sprache. Doch die Kritik lautet häufig, dass das Spiel der Mannschaft darunter leidet. So wirkt etwa Sturmkollege Vinicius Junior im Vergleich zu seiner Weltfußballer-Saison nur noch wie ein Schatten seiner selbst. Auch Jude Bellingham kommt an seine starke Debütsaison bei Real (27 Tore und 15 Vorlagen in 2023/24) nicht ran.

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  • Kylian MbappeGetty Images

    Petit: "Real Madrid versteckt sich immer hinter der Schiedsrichterleistung"

    Was das Ausscheiden in der Champions League am Mittwoch betrifft, gibt Petit jedoch Rotsünder Eduardo Camavinga einen großen Teil der Verantwortung: "Wenn man jemanden beschuldigen will, dann Camavinga. Sein Foul war katastrophal. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels war die Rote Karte sehr hart, aber leider hat der Schiedsrichter nur die Regeln angewendet … Real Madrid versteckt sich immer hinter der Schiedsrichterleistung."

    Camavinga wurde in der 86. Minute beim Stand von 3:2 für Real Madrid (4:4 gesamt) mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Seine erste Verwarnung hatte er für ein taktisches Foul gesehen, die zweite für sinnloses Zeitspiel. Nur wenige Minuten später glich Luis Diaz zum 3:3 aus, ehe Michael Olise in der Nachspielzeit mit dem 4:3 für die Bayern den Deckel draufmachte.

  • Real Madrid droht nächste titellose Saison

    Nach dem Aus in der Champions League und dem zuvor peinlichen Ausscheiden in der Copa del Rey gegen den Zweitligisten Albacete sowie der Niederlage in der Supercopa gegen den Erzrivalen FC Barcelona bleibt den Königlichen nur noch LaLiga als letzte Titelchance in dieser Saison. Doch auch dort stehen die Chancen schlecht: Sieben Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Barcelona bereits neun Punkte.

    Am Dienstag muss das Team von Trainer Alvaro Arbeloa in der Liga gegen Real Betis Sevilla ran.

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  • Kylian Mbappe: Statistiken in der Saison 2025/26

    • Spiele: 39
    • Tore: 40
    • Assists: 6
    • Minuten: 3252
    • Karten: 6 x Gelb

Häufig gestellte Fragen

Mbappe ist als Mittelstürmer im Einsatz – mit Tempo, Abschlussstärke und enormer Präsenz im Strafraum. In manchen Spielen weicht er auch auf den linken Flügel aus, um mit seinem Tempo hinter die Kette zu kommen.

Er wurde am 20. Dezember 1998 in Paris geboren – dort begann auch sein Weg Richtung Weltkarriere.

Seit diesem Sommer – und nach dem Abgang von Luka Modric – trägt Mbappe bei Real Madrid die Rückennummer 10. Es ist die Nummer, die auch bei der Nationalmannschaft mit seinem Namen verbunden ist.

Seine Körpergröße wird mit 1,78 Meter angegeben – also ziemlich genau im Durchschnitt für einen modernen Stürmer.

Sein Gewicht liegt bei rund 75 Kilogramm – in einem Bereich, der für seine Spielweise zwischen Schnellkraft und Robustheit gut passt.

Mbappe trägt in der Regel Größe 44 (EU). Seine Schuhe sind speziell angepasst – wie bei vielen Topstars im Profifußball.

Sein rechter Fuß ist dominant – mit ihm kommen die meisten Tore, Sprints und Abschlüsse. Aber auch mit links zeigt er regelmäßig starke Szenen.

Er begann beim AS Bondy – einem kleinen Klub im Nordosten von Paris, wo sein Vater als Trainer aktiv war. Später wechselte Mbappe zum INF Clairefontaine sowie zur Akademie von Monaco.

Konkrete Infos zu seinem Wohnort gibt es nicht. Man weiß, dass er während seiner Zeit bei PSG in einem Vorort von Paris lebte. Wo er sich in Madrid niederlässt, ist derzeit nicht öffentlich bekannt.

Zu seiner Autosammlung gehört unter anderem ein Mercedes-Benz. Konkrete Modelle nennt Mbappe selten, doch Luxusmarken sind bei ihm wie bei vielen Profis Standard.

Nein – Deutsch gehört nicht zu den Sprachen, die er spricht. Französisch ist seine Muttersprache, daneben spricht er auch fließend Englisch und etwas Spanisch.

Es gibt keine Informationen darüber, dass Mbappe Vater ist. In Interviews äußert er sich zu seinem Privatleben nur sehr zurückhaltend.

Aktuell ist keine feste Beziehung offiziell bekannt. Er wurde zwar gelegentlich mit Prominenten in Verbindung gebracht, hat das aber nie öffentlich bestätigt.

Offizielle Zahlen nennt er selbst nicht. Sein Gehalt bei Real Madrid soll bei rund 35 Millionen Euro netto pro Jahr liegen – dazu kommen Werbeverträge mit Marken wie Nike, Hublot oder Oakley. Insgesamt wird sein Vermögen auf deutlich über 150 Millionen Euro geschätzt.

Er hat mit Frankreich die Weltmeisterschaft 2018 gewonnen und wurde 2022 Vizeweltmeister. Überdies holte er mit den Bleus 2021 die Nations League. Dazu kommen mehrere Meistertitel mit PSG, nationale Pokalsiege und individuelle Auszeichnungen. Mit Real Madrid könnte seine Titelsammlung weiterwachsen.

Den Ballon d'Or hat er bislang noch nicht gewonnen – er war aber mehrfach unter den Top fünf.

Auch bei der Wahl zum FIFA-Weltfußballer konnte er sich bislang – auch wenn in der engeren Auswahl – nicht durchsetzen.

Ja – viele nennen ihn "Donatello". Der Spitzname stammt ursprünglich von Teamkollegen bei PSG, die ihn wegen seiner Ähnlichkeit mit der Zeichentrickfigur aus den "Teenage Mutant Ninja Turtles" so nannten. Inzwischen ist der Name fast schon Teil seiner Marke geworden.