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Borussia Dortmund steckt mitten in einem zähen Transfersommer, der vor allem durch den festgefahrenen Poker um Said El Mala geprägt wird. Der BVB hat dem 1. FC Köln bereits vier Angebote unterbreitet, zuletzt eines über 45 Millionen Euro inklusive Boni. Köln lehnte auch dieses ab und besteht auf einem Gesamtpaket von mindestens 50 Millionen Euro. Sportchef Thomas Kessler hat die Verhandlungen vorerst gestoppt und signalisiert, dass der Preis mit näher rückendem Saisonstart sogar noch steigen könnte. Der BVB bereitet dennoch ein fünftes Angebot vor. El Mala selbst will unbedingt nach Dortmund wechseln, wo er die Nachfolge des zu Barcelona gewechselten Karim Adeyemi antreten würde.
Sollten die Verhandlungen scheitern, rückt PSG-Talent Ibrahim Mbaye ins Blickfeld. Laut L'Equipe hat der BVB dabei gute Karten gegenüber Liverpool, allerdings wäre auch Mbaye mit bis zu 60 Millionen Euro teurer als El Mala. Beide gleichzeitig zu verpflichten, schließen die Dortmunder finanziell aus.
Auf der Abgangsseite hat Sportdirektor Ole Book einen Sommer-Transfer von Mittelfeldspieler Felix Nmecha trotz konkretem Interesse von Newcastle United nahezu ausgeschlossen. Newcastle plant dem Vernehmen nach ein Angebot, müsste aber 100 bis 120 Millionen Euro investieren, um den BVB überhaupt an den Tisch zu bringen. Nmecha ist unter Trainer Niko Kovac gesetzt und fest für die neue Saison eingeplant.
Auf der Habenseite steht der abgeschlossene Transfer von Konstantinos Karetsas. Der 18-jährige Grieche wechselte für rund 30 Millionen Euro von KRC Genk zum BVB und gilt als Nachfolger von Julian Brandt. Am Sonntag wartet im Testspiel der FC Arsenal, bevor die Saison am 22. August mit dem Supercup gegen Bayern München beginnt.
Nach dem Transfer von Karim Adeyemi möchte sich Borussia Dortmund nun offenbar selbst beim FC Barcelona bedienen. Angeblich steht ein Barca-Juwel auf der BVB-Wunschliste.
Im Transfer-Poker um PSG-Talent Ibrahim Mbaye befindet sich der BVB angeblich in einer aussichtsreichen Position. Gleichwohl gibt es namhafte Konkurrenz. Zudem liegt die Priorität der Schwarzgelben eigentlich auf Said El Mala.
Borussia Dortmund möchte Felix Nmecha gerne halten. Doch Newcastle United will die noch offene Hintertür offenbar nutzen und bereitet angeblich ein Mega-Angebot vor.
Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet.
Wer ist/sind der/die Besitzer des BVB?
Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.
Wie wird das Stadion des BVB genannt?
Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.
Wie viele Zuschauer passen ins Stadion des BVB?
Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion.
Wie viele Titel hat der BVB gewonnen?
Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.
Wie viele nationale Meisterschaften hat der BVB gewonnen?
Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).
Wer hat die meisten Spiele für den BVB absolviert?
Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).
Wer ist der beste Torschütze in der Geschichte des BVB?
Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.
Welche berühmten Stars haben für den BVB gespielt?
Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.
Welche berühmten Trainer hatte der BVB?
Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.
Wie lautet der Spitzname des BVB?
Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.