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Borussia Mönchengladbach v Borussia Dortmund - BundesligaGetty Images Sport

"Wirklich ein Schock": Niko Kovac sagt Interviewtermin nach Nachricht vom Tod Peter Hermanns ab

"An dieser Stelle hatten wir eigentlich vor, mit BVB-Trainer Niko Kovac zu sprechen. Der hat uns aber kurzfristig abgesagt, weil er kurz davor vom Tod seines langjährigen Weggefährten und Co-Trainers Peter Hermann erfahren hat", sagte Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein am späten Samstagabend im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

Vorausgegangen war ein bemerkenswertes Interview beim Sender Sky im Nachgang des Topspiels des 4. Bundesliga-Spieltags in Stuttgart. Nachdem Moderator Sebastian Hellmann selbst erst während des Gesprächs mit Kovac und den TV-Experten Lothar Matthäus und Julia Simic vom Tod Hermanns erfahren hatte, gab er die Nachricht an seine Gäste weiter, wodurch der 1:0-Sieg des BVB durch ein Tor von Maximilian Beier und die erstmalige Dortmunder Rückkehr an die Tabellenspitze seit Mai 2023 völlig in den Hintergrund gerieten.

"Mir bleibt ein wenig die Luft weg. Vor ein, zwei Monaten habe ich noch versucht, mit ihm zu sprechen, das war gar nicht mehr möglich", sagte Kovac, der von der Nachricht sichtlich stark bewegt war. Damals, sagte der BVB-Coach, sei Hermanns Tochter ans Telefon gegangen. "Seine Krankheit war leider unheilbar. Ich bin tieftraurig, ein guter Mensch hat uns verlassen."

Hermann stand in mehr als 1000 Spielen als Co-Trainer für verschiedene Vereine, unter anderem auch den BVB, den FC Bayern, den 1. FC Nürnberg, Schalke 04, den Hamburger SV, Bayer Leverkusen und die deutsche Nationalmannschaft, an der Seitenlinie und prägte den deutschen Fußball über Jahrzehnte.

In der Pressekonferenz nach dem Spiel ergänzte Kovac mit den Tränen ringend: "Von mir und auch von meinem Bruder der Familie von Peter unser aufrichtiges Beileid. Ein toller Mensch ist von uns gegangen. Nicht nur als Co-Trainer in München, sondern auch als Co-Trainer, als ich noch Spieler in Leverkusen war. Wirklich ein Schock."

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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