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FC Bayern München, News und Transfergerüchte: Kahn soll Rummenigges Nachfolger werden, Kovac wütet nach Kantersieg

Im direkten Duell mit Borussia Dortmund sorgte der FC Bayern München am Samstag für ein Ausrufezeichen und besiegte den BVB völlig unerwartet mit 5:0.

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Insbesondere Robert Lewandowski, der gegen seinen Ex-Verein sein 200. Bundesliga-Tor verbuchen konnte, und Javi Martinez sorgten für klare Verhältnisse.

Doch während sich die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters mit der gezeigten Leistung zufrieden zeigten, sorgte die anschließende Party von Jerome Boateng für erhitzte Gemüter.

Zwar nahm Trainer Niko Kovac den Verteidiger anschließend in Schutz, FCB-Präsident Uli Hoeneß bezeichnete die Feier dagegen als "Schwachsinn". Derweil bestätigte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, dass er Ende 2021 deinitiv aufhören wird und Oliver Kahn sein Nachfolger werden soll.

Der FC Bayern München am Sonntag nach dem Bundesliga-Gipfel: Die Nachrichten und Gerüchte rund um den FCB gibt es hier!


Trainer beim FC Bayern? So äußert sich Klopp


Jürgen Klopp hat im Interview mit der Welt am Sonntag ausgeschlossen, den FC Liverpool vorzeitig zu verlassen, um Trainer beim FC Bayern München zu werden. Franz Beckenbauer hatte zuletzt den Wunsch geäußert, den 51-Jährigen einmal beim deutschen Rekordmeister zu sehen.

Jurgen Klopp Bayern Munich Liverpool 13032019Getty

Auf solche Pläne angesprochen meinte Klopp: "Ich habe in Liverpool einen Vertrag bis 2022. Und niemand hat hier das Gefühl, dass wir ihn auflösen sollten – weder von Seiten der Besitzer noch von meiner Seite gibt es auch nur eine Tendenz in diese Richtung. Also muss niemand über so etwas nachdenken." Hinsichtlich des von Beckenbauer geäußerten Wunsches fügte er an: "Der Franz haut einfach mal so einen Satz raus - und löst damit natürlich einiges aus. Doch das war ihm immer schon wurscht."


Bayern: Rummenigge hört 2021 auf, Kahn soll Nachfolger werden


Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, wird nach Ablauf seines Vertrages Ende Dezember 2021 definitiv aufhören und will zuvor Ex-FCB-Keeper Oliver Kahn als seinen Nachfolger einarbeiten. Das bestätigte Rummenigge am Sonntagmorgen in der Talk-Sendung "Wontorra" bei Sky Sport News HD.

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"Ja, ich höre auf. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, den Staffelstab an Olli Kahn zu übergeben", sagte Rummenigge und führte aus: "Der Plan ist, dass Olli mein Nachfolger wird. Er soll von mir eingearbeitet werden. Ich finde die Entscheidung sehr schlüssig. Er ist ein sehr wichtiger Spieler bei Bayern gewesen, er hat einen zweiten Bildungsweg eingeschlagen und ist jetzt schon in der Wirtschaft unterwegs. Der Aufsichtsrat hat schon grünes Licht erteilt. Ich traue das Olli zu."


FCB-Boss Rummenigge kritisiert Löw erneut


Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat die Nationalmannschafts-Führung um Bundestrainer Joachim Löw wegen der Art und Weise der Ausbootung von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng noch einmal kritisiert. Die Zeitspanne zwischen den Länderspielen im November und März hätte man "intelligenter und sympathischer nutzen können, um das besser vorzubereiten", sagte Rummenigge bei "Wontorra – der Fußball-Talk" auf Sky Sport News HD.

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Von Löws Entscheidung, künftig auf das Weltmeister-Trio von 2014 zu verzichten, sind beim FC Bayern alle überrascht worden. "Auf einmal stand Oliver Bierhoff in meinem Büro. Das kam mir vor wie eine James-Bond-Aktion, das war für alle nicht so toll", sagte Rummenigge.


Bayern: Rummenigge verweigert Jobgarantie für Kovac


Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich geweigert, Trainer Niko Kovac eine Jobgarantie über die Saison hinaus auszustellen. "Es gibt für niemanden eine Jobgarantie bei Bayern München. Jeder muss liefern, wer mit dem Druck nicht umgehen kann, ist im falschen Klub", sagte Rummenigge am Sonntag bei Sky Sport News HD in der Talksendung "Wontorra" auf die Frage nach der Situation des Coaches. 

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Rummenigge gestand ein, dass es im Herbst 2018 "kritische Wochen" gegeben habe. Die letzten sechs Bundesliga-Spiele müsse der FC Bayern im Stil des 5:0 (4:0) gegen Borussia Dortmund absolvieren. "Dann ist die Qualität so groß, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen", sagte er.


Rummenigge nach Bayern-Gala gegen BVB: "Dürfen nicht mehr stolpern"


Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat den Gewinn der deutschen Meisterschaft trotz des 0:5-Debakels im Topspiel bei Bayern München noch nicht abgehakt. "Spätestens am Dienstag werden die Bayern merken, dass sie für das Spiel auch nur drei Punkte bekommen haben und wir nur einen Punkt dahinter liegen", sagte Watzke bei "Wontorra – der Fußball-Talk" auf Sky Sport News HD. Die Waage habe sich nun aber wieder "etwas zur Seite der Bayern geneigt".

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Der deutsche Rekordmeister hat im Kampf um den Titel die etwas bessere Ausgangsposition. "Wir haben noch sechs Spiele und schwere Auswärtsspiele. Wir haben es aber in der eigenen Hand", sagte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der aber auch anmerkte: "Wir dürfen nicht mehr stolpern."


Boateng-Party: Darum blieb Lewy nur zwölf Minuten


Angreifer Robert Lewandowski hat die Party von Bayern-Kollege Jerome Boateng im Münchner Nachtklub P1 am Samstagabend bereits nach zwölf Minuten wieder verlassen.

Robert Lewandowski Bayern Munich 2018-19Getty Images

Der Grund dafür war simpel: Wie die Bild schreibt, sei es dem Polen, der mit Ehefrau Anna und Freunden gekommen war, zu voll und zu warm gewesen. Darum machte sich Lewandowski schnell wieder aus dem Staub.


Zorc nach BVB-Blamage: Fehler wie in der A-Jugend


BVB-Manager Michael Zorc hat seinem Team nach der 0:5-Pleite bei Bayern München im Spitzenspiel des 28. Spieltags ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Die Spieler von Borussia Dortmund seien der Situation mental nicht gewachsen gewesen. Keine Schuld treffe dagegen die Aufstellung von Trainer Lucien Favre.

"Es ist ganz schwer, nach einem solchen Spiel Worte zu finden", sagte Zorc in den Katakomben der Allianz Arena. "Wir haben heute alles vermissen lassen, was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Insbesondere hatte ich das Gefühl, dass wir dieser Konstellation mental nicht gewachsen waren." Durch den Sieg sprangen die Bayern sechs Spieltage vor Saisonende an Dortmund vorbei auf Platz eins.

"Wir haben Fehler gemacht, die manche Spieler zuvor das letzte Mal in der A-Jugend gemacht haben", kritisierte Zorc. "Wir waren nicht mental in der Lage, auf dem Niveau das Spiel so zu spielen, wie wir es können." Gerade bei den ersten beiden Gegentreffen habe man eine schlechte Figur abgegeben: "Das erste Tor war ein Standard, einfacher geht es nicht mehr. Das zweite Tor war fast ein Eigentor. Wie willst du so hier gewinnen? Das geht nicht."

Michael Zorc Borussia DortmundGetty Images

Boateng-Party im Münchner Nachtclub: Jetzt spricht Kovac


Trainer Niko Kovac hat die Ansetzung der Party von Innenverteidiger Jerome Boateng nach dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund im Münchner Nachtklub P1 verteidigt.

"Lass doch die Leute das machen, was sie gerne möchten. Der Junge hat sich dafür entschieden, okay. Aber immer irgendwas zu suchen … Wir spielen Fußball, aber es geht nur noch um Nebensächlichkeiten", sagte Kovac nach dem 5:0-Sieg über den ärgsten Konkurrenten um die deutsche Meisterschaft, bei dem Boateng 90 Minuten lang auf der Bank saß.

Niko Kovac FC Bayern Borussia DortmundGetty

"Eine Lehrstunde": Die Stimmen zum Bayern-Sieg über den BVB


Während die Stars des FC Bayern nach der Partie guter Laune sind, sitzt bei den BVB-Akteuren der Schock tief. Dementsprechend unterschiedlich waren die Reaktionen der Beteiligten aus den beiden Lagern nach der Partie.

Bayern-Einzelkritik: Martinez und Lewandowski brillieren


Bayern feiert im Topspiel gegen den BVB eine unerwartete Gala, gewinnt am Ende 5:0. Vor allem Martinez und Lewandowski überzeugen. Die Einzelkritik.

Bayern watscht den BVB ab und übernimmt die Tabellenführung


Schützenfest bei der "Schlacht um die Schale": Mit einer meisterlichen Gala hat Bayern München die Machtverhältnisse im deutschen Fußball wieder zurechtgerückt.

Im 100. Bundesliga-Duell mit Borussia Dortmund zeigte der Rekordmeister sein bestes Saisonspiel und nahm den bisherigen Tabellenführer beim 5:0 (4:0) phasenweise auseinander.

Die Münchner haben sechs Spieltage vor dem Saisonende nun einen Punkt Vorsprung auf den BVB - in dieser Verfassung werden sie sich ihre siebte Meisterschaft in Folge wohl kaum nehmen lassen.

Lewandowski Thiago Bayern 06042019Getty

Bundesliga: Lewandowski erreicht weiteren Meilenstein


Torjäger Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat als erst fünfter Spieler der Bundesliga-Geschichte die 200-Tore-Marke geknackt. Der 30-jährige Pole traf im Topspiel gegen Borussia Dortmund in der 17. Minute zum 2:0, für die 200 Treffer benötigte er 284 Bundesligapartien. Später legte der Pole noch nach und erzielte in der 89. Minutne das 5:0. Nun steht er bei 201 Treffern.

Vor Lewandowski stehen in der Torjäger-Rangliste noch Gerd Müller (365), Klaus Fischer (268), Jupp Heynckes (220) und Manfred Burgsmüller (213).

Robert Lewandowski Bayern Munich 2018-19Getty Images

Hoeneß schimpft über Boateng-Party: "Schwachsinn"


Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat über die Party von Verteidiger Jerome Boateng geschimpft. "Ich würde da auch nicht hingehen. Weil es ein Schwachsinn ist!", sagte Hoeneß vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem FCB und Borussia Dortmund, das die Münchner letztlich klar mit 5:0 gewannen, der Bild .

Direkt im Anschluss an die Partie hatte Boateng in den Münchner Nobelclub P1 geladen. Gefeiert wurde das Erscheinen der zweiten Ausgabe seines Magazins "BOA". Zugleich wollte er sich bei Familie, Freunden und Bekannten für die Unterstützung bedanken. Unter anderem wurde der Rapper Capital Bra erwartet.

Uli Hoeneß FC Bayern 2018getty Images

Kommt nach Lucas Hernandez der nächste Atletico-Spieler?


Der FC Bayern München ist laut Marca einer von mehreren Klubs, die aktuell Rodri von Atletico Madrid beobachten .

Der Name des 22-jährigen Mittelfeldspielers steht demnach auch bei Manchester City, Paris Saint-Germain und Manchester United auf dem Zettel.

Für rund 70 Millionen Euro könnte er die Rojiblancos dank seiner Ausstiegsklausel verlassen.

Rodri Atletico MadridGetty Images
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