Zwischen dem 20. Juli und dem 20. August findet die Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland statt. Eines der 32 Teams, die um den Titel spielen, ist Deutschland.
Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg geht mit hohen Erwartungen in die Weltmeisterschaft. Nach dem zweiten Platz bei der EM 2022 gehen die DFB-Frauen bei der diesjährigen WM als einer der Mitfavoriten ins Rennen.
Von einer solchen Rolle sind die deutschen Männer bei der im kommenden Jahr stattfindenden Europameisterschaft noch ein weites Stück entfernt.
Die Frauen-Nationalmannschaft war in den vergangenen Jahren erfolgreicher als die Männer. Spielen die beiden Nationalteams im gleichen Trikot? Das verrät Euch GOAL.
Hat die Frauen-Nationalmannschaft ein anderes Trikot als die Männer?
Wer die letzten Spiele der deutschen Frauen- und Männer-Nationalmannschaft gesehen hat, dem ist aufgefallen, dass beide im gleichen Trikot spielen - zumindest teilweise.
Es gibt nämlich zum ersten Mal ein einheitliches Heimtrikot für die deutsche Männer- und Frauen-Mannschaft. Dieses wurde Ende August im Rahmen der Trikot-Präsentation für die Männer-WM 2022 vorgestellt. Das Heim-Trikot der deutschen Frauen bei der WM 2023 sieht also exakt so aus, wie das momentane Heim-Trikot der deutschen Männer.
Die Grundfarbe ist weiß. Charakteristisch ist ein breiter schwarzer Bruststreifen. Den Kragen des Trikots säumen die deutschen Landesfarben: Schwarz, Rot und Gold.
Unterschiedlich sieht dagegen das Auswärts-Trikot aus. Während die DFB-Männer in schwarz und dunkelrot spielen, ist der Grundton des Auswärts-Trikots der Frauen Grün - in unterschiedlichen Facetten.
"Das Design des neuen Auswärtstrikots ist von den tiefgrünen Farben der verschiedenen Waldgebiete des Landes inspiriert – vom Schwarzwald bis zum Zauberwald", teilte Ausrüster adidas bei der Vorstellung des Trikots im März diesen Jahres mit.
gettyFrauen-WM 2023: Die Vorrundengruppen
| A | Neuseeland | Norwegen | Philippinen | Schweiz |
| B | Australien | Irland | Nigeria | Kanada |
| C | Spanien | Costa Rica | Sambia | Japan |
| D | England | Haiti | Dänemark | China |
| E | USA | Vietnam | Niederlande | Portugal |
| F | Frankreich | Jamaika | Brasilien | Panama |
| G | Schweden | Südafrika | Italien | Argentinien |
| H | Deutschland | Marokko | Kolumbien | Südkorea |
DFB-Team: Haben die Frauen ein anderes Trikot als die Männer? Der Vorbericht zum Testspiel gegen Sambia
Padel-Tennis, Gesellschaftsspiele und Pizza, dazu der Besuch des verletzten Duos Giulia Gwinn und Linda Dallmann: Mit einem besonderen Teamabend auf dem "Homeground" schworen sich die deutschen Fußballerinnen vor der Generalprobe auf ihre WM-Mission ein. Ein gelungener Formcheck gegen Sambia soll die Titelhoffnung nun so richtig anheizen - auch bei den Fans.
"Wir wollen ein gutes Gefühl aufsaugen", sagte Nationalspielerin Klara Bühl dem SID vor dem finalen WM-Test am Freitag (20.30 Uhr/ARD) in Fürth: "Das Spiel ist enorm wichtig, weil wir uns einspielen können und aufgezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten können."
Denn Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kann anders als beim mühsamen 2:1 gegen Vietnam zwei Wochen zuvor ihre WM-Startelf aufbieten. 17 Tage vor dem Turnierstart gegen Marokko dient das erste Länderspiel gegen den WM-Neuling zum Abschluss der Vorbereitung in Herzogenaurach als Vorgeschmack auf die Endrunde in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August).
Einen "offensiven Gegner", der "zocken" will, erwartet Voss-Tecklenburg, dazu letzte Erkenntnisse für das WM-Casting, "weil noch nicht alle Entscheidungen getroffen sind". Ein leidenschaftlicher Auftritt vor mehr als 10.300 Fans soll zudem "die Menschen noch mal mitnehmen" - es wäre die perfekte Initialzündung für den magischen "Flow", der das DFB-Team im vergangenen Sommer bis nach Wembley ins EM-Finale getragen hatte.
Imago ImagesSolch positive Schlagzeilen kann der Deutsche Fußball-Bund (DFB) angesichts der tiefen Krise von Hansi Flicks Auswahl und dem jüngsten U21-EM-Debakel gut gebrauchen. "Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn unsere Frauen die deutschen Fußballfans in dem Sommer noch mal wachküssen können", ließ der Sportliche Leiter Joti Chatzialexiou wissen.
Auch wenn es bei den Frauen in diesem Jahr holprig lief und der Favoritenkreis wächst - der dritte Stern ist das Ziel des zweimaligen Weltmeisters. "Natürlich haben wir unseren Anspruch, wenn wir in ein Turnier gehen, dass wir um den Titel mitspielen wollen", lautete die Vorgabe des DFB-Funktionärs.
Welche 23 Spielerinnen diese Mission angehen, enthüllt Voss-Tecklenburg am Samstag nach abschließenden Einzelgesprächen. Die Begegnung im Sportpark Ronhof ist die letzte Chance für die Wackelkandidatinnen, man merke daher "ein gewisses Knistern in der Luft", verriet Linksverteidigerin Felicitas Rauch zur Anspannung.
Vier Feldspielerinnen und eine Torhüterin werden noch gestrichen. Ob "MVT" ein oder sogar zwei Backup-Spielerinnen für den Fall von Verletzungen nach Australien mitnimmt, verriet sie noch nicht - dafür aber, dass sie ab und an ihre Schützlinge beim Kartenspiel "Wizard Extreme" aufmischt: "Dann will die Bundestrainerin auch gewinnen."
Am kommenden Dienstag beginnt das Abenteuer Down Under mit dem Flug von Frankfurt über Dubai nach Sydney. Im Basislager in Wyong rund 90 km nördlich der Metropole bleibt genug Zeit, um den Jetlag zu verarbeiten und sich an das herbstliche Klima zu gewöhnen.
In der Gruppe H ist die DFB-Auswahl mit den weiteren Gegnern Kolumbien (30. Juli/Sydney) und Südkorea (3. August/Brisbane) klarer Favorit, doch in der K.o.-Runde könnte direkt ein Hammergegner warten: Im Achtelfinale drohen die Titelkandidaten Brasilien oder Frankreich. (SID)
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