Es war wohl eine der größten Schlappen auf dem Spielermarkt in der Geschichte des FC Bayern München. Superstar David Alaba wechselt im Sommer 2021 in der Blüte seiner Karriere ablösefrei zu Real Madrid - vorangegangen war ein monatelanger Vertragspoker und Streit um das Gehalt des Abwehrspielers.
Als "geldgierigen Piranha" hatte Uli Hoeneß Alabas Berater Pini Zahavi damals bezeichnet, am Ende habe der deutsche Rekordmeister dem Spieler ein mehr als gutes Vertragsangebot gemacht, doch der Österreicher wollte offenbar mehr.
Da stellt sich nun natürlich die Frage, was zahlt Real Madrid Alaba denn nun eigentlich, damit er die Unterschrift unter einen Fünfjahresvertrag bis 2026 setzte? GOAL klärt auf, wie viel Alaba bei den Königlichen verdient und verrät Euch sein Jahresgehalt.
David Alaba im Steckbrief: Die wichtigsten Infos zum Abwehrspieler
KOMPLETTER NAME | David Olatukunbo Alaba |
GEBURTSDATUM | 24. Juni 1992 |
NATIONALITÄT | Österreichisch |
KLUBS |
|
GRÖSSTE ERFOLGE |
|
David Alaba bei Real Madrid, Gehalt: Wie viel verdient DA27 in Spanien?
David Alaba hat sich seine Unterschrift bei den Königlichen fürstlich bezahlen lassen. Wie der Spiegel einst leakte, soll der mittlerweile 30-Jährige alleine für seine Entscheidung pro Madrid ein Handgeld in Höhe von 17,7 Millionen Euro kassiert haben.
Doch nicht nur dem Spieler selbst brachte die Unterzeichnung bei Real eine saftige Prämie ein. Berater Zahavi soll für den Deal als Vermittler 5,2 Millionen Euro kassiert haben. Alaba-Vater George, der seinen Sohn ebenfalls berät, soll über seine Firma 'The Alabas GmbH' weitere 6,3 Millionen Euro eingestrichen haben.
Getty ImagesDavid Alaba, Jahresgehalt bei Real Madrid: Das verdient der Österreicher
Mal abgesehen von Handgeld und Unterschriftsprämien soll Alaba bis zum Ende seines Vertrags im Juni 2026 115 Millionen Euro brutto verdienen, was rund 23 Millionen Euro pro Saison entspricht.
Davon garantiert sein soll ein jährliches Gehalt von 19,47 Millionen Euro, die Differenz setzt sich aus weiteren Bonuszahlungen zusammen.
Kündigt Alaba seinen Vertrag jedoch einseitig vor der regulären Ablaufzeit, so sollen dem Defensivmann Strafzahlungen in Höhe von 850 Millionen Euro drohen.