Borussia Dortmund v FC Bayern München - BundesligaGetty Images Sport

Zum Unmut seiner eigenen Teamkollegen? BVB-Star würde gerne "das Abseits abschaffen"

Gegenüber der FAZ machte der Angreifer von Borussia Dortmund einen überraschenden Vorschlag für eine Regeländerung.

  • Beier: "Meine Abwehrkollegen werden mich dafür verfluchen"

    "Meine Abwehrkollegen werden mich dafür verfluchen, aber ich würde das Abseits abschaffen – ganz egoistisch gedacht", sagte er und begründete: "Es würden mehr Tore fallen vermutlich, das Spiel dadurch auch etwas dynamischer werden. Aber ich gewinne schon gern auch Spiele zu null, so ist’s nicht!"

    Die Abseitsregel gibt es beinahe so lange wie der organisierte Fußball selbst existiert selbst. Erste Festlegungen gibt es bereits seit 1863. 1925 wurde die Regel modernisiert, wonach nur noch zwei Gegenspieler (inklusive Torhüter) wischen Angreifer und Torlinie stehen müssen. 1990 erfolgte die Lockerung, dass Spieler auf gleicher Höhe nicht mehr im Abseits stehen. Das passive Abseits wurde indes 2005 eingeführt. 

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  • Borussia Dortmund v Atalanta BC - UEFA Champions League 2025/26 League Knockout Play-off First LegGetty Images Sport

    Beier fehlt beim DFB-Team - und verrät seine Vorbilder

    Darüber hinaus schwärmte Beier von einem Teamkollegen, dem sein Regel-Vorschlag wohl weniger gefallen dürfte: Waldemar Anton, der anders als er ein Teil des März-Kaders von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana Ende des Monats ist. Im selben Atemzug nannte er den ebenfalls nicht berücksichtigten Grischa Prömel von seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim. Beide würden seiner Meinung nach "etwas untergehen und nicht die Anerkennung bekommen, die sie eigentlich verdienen."

    Beiers Nichtnominierung hatte zuletzt in Teilen für Verwunderung gesorgt, der Offensivspieler befindet sich seit einigen Wochen in ausgezeichneter Form beim BVB. In den vergangenen 13 Bundesligaspielen verbuchte er jeweils fünf Treffer und Assists und glänzte auch beim Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo als Torschütze. Sein Fehlen in Nagelsmanns Aufgebot war für die Dortmunder Torhüter-Ikone Roman Weidenfeller deshalb "nicht nachvollziehbar". Auch Didi Hamann zeigte nur wenig Verständnis für die Entscheidung und hätte stattdessen vor allem Leroy Sane nicht nominiert

    Auf seiner Position eifert Beier derweil Fernando Torres nach. "Der war ja ein unfassbarer Spieler", sagte der 23-Jährige und betonte: "Der hatte wirklich alles, was du als Spitzen-Stürmer brauchst: Abschluss, Ballkontrolle, Spielverständnis, Gespür." Außerdem habe die Bayern-Ikone Arjen Robben einst zu seinen Vorbildern gezählt.

  • Termine von Deutschland: Die nächsten Spiele der deutschen Nationalmannschaft

    DatumWettbewerbSpiel
    Freitag, 27. März, 20.45 UhrTestspielSchweiz vs. Deutschland
    Montag, 30. März, 20.45 UhrTestspielDeutschland vs. Ghana
    Sonntag, 31. Mai, 20.45 UhrTestspielDeutschland vs. Finnland
    Samstag, 6. Juni, 20.30 UhrTestspielUSA vs. Deutschland
    Sonntag, 14. Juni, 19 UhrWM 2026Deutschland vs. Curacao
    Samstag, 20. Juni, 22 UhrWM 2026Deutschland vs. Elfenbeinküste
    Donnerstag, 25. Juni, 22 UhrWM 2026Deutschland vs. Ecuador

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.