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"Der perfekte Trainer!" Legende von Real Madrid wünscht sich Comeback von Xabi Alonso

Eine der spannendsten Fragen in den kommenden Tagen dürfte sein, wer die Chaostruppe von Real Madrid in der kommenden Saison trainieren wird. Glaubt man Medienberichten, befindet sich Jose Mourinho aktuell in der Pole Position, was den Posten an der Seitenlinie anbelangt.

Real-Legende Iker Casillas ist von einem Comeback des Portugiesen, der die Königlichen bereits von 2010 bis 2013 trainierte, derweil wenig angetan und überrascht mit seinem Favoriten, den er für den "perfekten Trainer" für Madrid hält.

  • Iker Casillas "würde Xabi Alonso zurückholen"

    Auf einer im Vorfeld des Clasicos von Movistar+ organisierten Veranstaltung auf der Plaça Catalunya in Barcelona wollte sich der langjährige Real-Keeper Casillas nicht zu einem Mourinho-Comeback bei den Blancos äußern, sagte lediglich, dass er unter dem mittlerweile 63-Jährigen "eine schwere Zeit hatte, aber das ist Schnee von gestern."

    Stattdessen bekräftigte Casillas, dass er "Xabi Alonso zurückholen" würde. Sein ehemaliger Teamkollege bei den Königlichen habe "Leverkusen mit einem ziemlich guten Spielsystem" zum Erfolg geführt und sei der "perfekte Trainer" für Real Madrid.

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  • Real-Stars behandelten Alonso respektlos

    Dabei wurde Alonso nach einigen Streitigkeiten innerhalb der Mannschaft erst zu Beginn des Jahres und trotz eines Punkteschnitts von 2,24 Zählern und nur drei Punkten Rückstand auf Barca in LaLiga entlassen und durch den aktuellen Trainer Alvaro Arbeloa ersetzt.

    Wie die Marca nun unter Berufung auf Insider-Informationen aus der Real-Kabine berichtet, sei der tiefe Spalt zwischen einzelnen Spielern im Team auch durch die Demission von Alonso begründet. Die Situation bei Real habe sich im Oktober sukzessive verschlechtert, denn damals hätten mehrere Schlüsselspieler, darunter Vinicius Junior und Fede Valverde, ihre Unzufriedenheit über Alonsos Methoden mit intensiven Taktik-Einheiten und Videoanalysen öffentlich immer mehr offen zur Schau gestellt.

    Es habe aber auch ein Lager gegeben, das mit Alonsos Maßnahmen bestens zurechtkam und dessen Ansatz, das System und den Spielstil grundlegend zu verändern, unterstützte. Für sie seien die ständigen Beschwerden gerade von Vinicius nur ein Vorwand gewesen, weil der Status des Brasilianers unter Alonso nicht mehr der gleiche war, wie unter Vorgänger Carlo Ancelotti. 

    Vinicius war zwar auch unter Alonso ein elementarer Bestandteil des Teams, wurde jedoch in 20 von 33 Pflichtspielen unter dem Spanier aus- und sogar viermal nur eingewechselt. Bedeutet: Vinicius machte unter Alonso nur neun Spiele über die volle Distanz und befand sich auch vermehrt in der Vorbereiterrolle (10 Vorlagen). Im Vergleich dazu erzielte Vinicius unter Arbeloa bis dato in zehn Spielen weniger acht Tore mehr und wurde nur dreimal in 23 Spielen ausgewechselt.

    Eine dieser aus Sicht von Vinicius so brüskierenden Auswechslungen von Xabi Alonso führte bekanntermaßen zum vieldiskutierten Eklat beim Clasico Ende Oktober. Laut Marca der Moment, in dem die Saison intern und stimmungstechnisch endgültig kippte. So sollen auch Spieler wie Jude Bellingham oder Eduardo Camavinga der Meinung gewesen sein, dass die Methoden und der Ansatz von Alonso die Leistung vieler Spieler negativ beeinflusse.

    Der Mangel an Respekt vonseiten eines Spielerlagers soll gegenüber Alonso so groß gewesen sein, dass sich einige Spieler in Taktikbesprechungen sogar schlafend gestellt und während Alonsos Vorträgen geredet hätten. Das soll nicht nur bei Alonsos Fürsprechern aus der Mannschaft zu einer tiefen Verärgerung geführt haben, sondern auch zu einem Ausraster des nach wie vor vereinslosen Trainers. "Ich wusste nicht, dass ich hier in einen Kindergarten gekommen bin", soll der fassungslose Alonso irgendwann geschrien haben.

Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 103 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".