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Wie Juventus-Held Dani Alves fast bei Real Madrid gelandet wäre

10:45 MESZ 03.06.17
Dani Alves Juventus
Am Samstag will Dani Alves Real unbedingt bezwingen und die Champions League gewinnen. Einst wäre er aber beinahe bei den Königlichen gelandet.

Acht Jahre verbrachte Dani Alves beim FC Barcelona. Dass Real Madrid der Erzrivale ist, ist bei dem Brasilianer in Fleisch und Blut übergegangen. Er feierte mehr Siege gegen die Königlichen als jeder andere Spieler. Am Samstagabend (20.45 Uhr im LIVETICKER) soll der nächste dazu kommen, will Alves Juventus gegen Real zum Champions-League-Titel führen.

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Einst fehlte jedoch nicht viel, dass Alves am Samstagabend in Cardiff womöglich das Trikot der Madrilenen getragen hätte. Denn er, der Real mit Sevilla und Barca insgesamt 22-Mal bezwingen konnte, wäre 2008 beinahe ins Bernabeu gewechselt.

2007, beim FC Sevilla angestellt, wollte der damals 24-Jährige zu einem der absoluten Top-Klubs Europas. Weil Sevilla-Boss Jose Maria del Nido jedoch Angebote des FC Chelsea ablehnte, überwarf sich Alves mit ihm. Und deutete nach dem Sieg über Getafe im Finale der Copa del Rey, das im Bernabeu stattfand, auch ein Interesse an einem Wechsel zu Real an.

Auf die Frage, ob er denn nach Madrid gehen wolle, antwortete Alves seinerzeit: "Das wäre eine wundervolle Belohung." Zudem schwärmte der Brasilianer von den Umkleideräumen im Bernabeu. "Das ist die beste Kabine der Welt", so Alves.

Dennoch entschloss sich der Rechtsverteidiger, nachdem er auch mit Präsident del Nido wieder Frieden geschlossen hatte, noch ein weiteres Jahr in Andalusien zu bleiben. Ehe er 2008 schließlich zu Barca wechselte.

Doch Real war das Team, das in jenem Sommer eigentlich die Pole Position im Rennen um eine Verpflichtung von Alves innehatte. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, das ein Transfer nach Madrid quasi eingetütet war", sagte Alves letztes Jahr. "Doch glücklicherweise bin ich stattdessen zu Barca gekommen."