Nabil Fekir Lyon 2017-18Getty Images

Lyon dementiert Einigung mit Liverpool über Fekir-Transfer - Reds hoffen weiter auf Vollzug vor der WM

Die Zukunft von Nabil Fekir ist weiterhin in der Schwebe. Der FC Liverpool hofft nach Goal-Informationen zwar weiterhin darauf, den 24-jährigen Mittelfeldspieler von Olympique Lyon noch vor der Weltmeisterschaft in Russland für rund 68 Millionen Euro offiziell zu verpflichten, Lyon hat eine Einigung mit den Reds am Freitagvormittag jedoch entschieden dementiert.

"Die Informationen über einen Transfer von Nabil Fekir sind falsch", schrieb Lyon auf seinem Twitter-Account. Die L'Equipe hatte zuletzt berichtet, dass Fekir noch am Freitag den Medizincheck in Liverpool absolvieren werde, auch Sky Sports sprach von einer Einigung. "Olympique Lyon dementiert die von mehreren Medien verbreiteten Falschmeldungen über einen Wechsel von Nabil Fekir zu Liverpool entschieden", hieß es im Statement des französischen Klubs weiter.

Auch Lyons Präsident Jean-Michel Aulas hatte auf der klubeigenen Homepage bereits Zweifel an dem Transfer geäußert: "Die Verhandlungen stehen still, es gibt keinen Weg voran. Der Deal wird sicherlich nicht während der WM beschlossen und ich glaube nicht, dass sich vor der WM noch etwas ändert", sagte Aulas.

Fekir soll bei Liverpool Coutinho ersetzen

Trotz dieser Aussagen sind die Verhandlungen in dieser Woche nach Goal-Informationen weiter fortgeschritten, Liverpools Sportdirektor Michael Edwards gelang bei seinen Gesprächen mit Lyon ein Durchbruch. Das Ärzte-Team des Champions-League-Finalisten steht bereit, um den Medizincheck durchzuführen - und so könnte der Deal trotz Lyons Dementi noch in den nächsten 48 Stunden über die Bühne gehen.

Bei Liverpool soll Fekir die Lücke schließen, die der nach Barcelona abgewanderte Philippe Coutinho hinterlassen hat. Er agiert als offensiver Mittelfeldspieler, ähnlich wie der Brasilianer. Lange war auch Chelsea an Fekir dran, durch das Verpassen der Königsklasse sind die Blues aber aus dem Rennen.

Derzeit weilt der Franzose bei der Nationalmannschaft, mit der er an der Weltmeisterschaft in Russland teilnehmen wird. Am Samstagabend trifft die Equipe Tricolore in ihrem letzten Testspiel auf die USA.

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