WAS IST PASSIERT? Robert Lewandowski vom FC Barcelona möchte seine Sperre in der Primera División nicht akzeptieren. Seiner Meinung nach ist er vom Schiedsrichter ungerecht behandelt worden.
WAS WURDE GESAGT? "Ich verstehe es nicht, weil ich nichts zum Schiedsrichter gesagt habe", sagte der polnische Stürmer in einem Interview mit der Mundo Deportivo. "Ich verstehe wirklich nicht, dass ich dafür drei Spiele gesperrt wurde. Ich habe es mit Sicherheit nicht verdient."
Mit seiner Geste in Richtung des Unparteiischen habe er "nichts Böses, nicht Hässliches" ausdrücken wollen. Vielmehr hätte die Geste seiner eigenen Bank und nicht dem Schiedsrichtergespann gegolten: "Das war's, da steckte eine Geschichte dahinter und ich verstehe die Sperre nicht. Es ist nicht fair."
WAS IST DER HINTERGRUND? Lewandowski war beim 2:1-Sieg gegen CA Osasuna Anfang November bereits nach 30 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Da er sich bei seinem Gang in die Katakomben nach Ansicht der spanischen Liga abfällig gegenüber Schiedsrichter Gil Manzano verhalten hatte, wurde er mit einer Drei-Spiele-Sperre belegt.
Barcelona hatte danach vergeblich versucht, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Erst gestern bestätigte der Sportschiedsgerichtshof TAD in Madrid die Strafe.
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Getty ImagesEIN BLICK AUF DIE ZAHLEN: Lewandowski kommt in der aktuellen Saison auf 13 Tore in 14 LaLiga-Duellen. Auch in der Champions League war er mit fünf Toren in fünf Duellen treffsicher, für Barça reichte es allerdings nicht zum Einzug ins Achtelfinale.

