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Ungeachtet jüngster Kritik: BVB hat bei Trainer Niko Kovac wohl eine klare Tendenz

Obwohl Niko Kovac trotz frühzeitiger Qualifikation für die Champions League nicht unumstritten ist und trotz der schwachen Leistung beim 0:1 in Mönchengladbach am Sonntag plant Borussia Dortmund offenbar auch mittelfristig weiterhin mit dem aktuellen Cheftrainer.

  • Wie die Ruhr Nachrichten berichten, wollen die BVB-Bosse in den nächsten Wochen Verhandlungen mit Kovacs Management beginnen. Dabei soll eine Verlängerung des 2027 auslaufenden Vertrages besprochen werden, die Tendenz der Borussia gehe dabei eindeutig dazu, Kovac frühzeitig weiter an sich zu binden. Damit soll den im Umfeld stets umherschwirrenden Trainerdiskussionen der Wind aus den Segeln genommen werden.

    "Wir haben unsere Überzeugung zu Niko bereits klar geäußert. Ich arbeite sehr, sehr gerne mit ihm zusammen", betonte Dortmunds neuer Sportdirektor Ole Book nach der Niederlage gegen Gladbach. "Ich wurde schon vor dem heutigen Spiel darauf angesprochen und habe mich sehr positiv dazu geäußert. Daran hat sich durch die Niederlage ganz sicher nichts geändert."

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  • Kovac wehrt sich gegen Kritik beim BVB

    Kovac hatte den BVB Anfang Februar 2025 vom zuvor entlassenen Nuri Sahin übernommen und mit einem famosen Saisonendspurt noch in die Champions League geführt. Diese Saison stimmten die Ergebnisse in der Bundesliga meist und mit Platz zwei winkt hier ein zufriedenstellendes Endergebnis. Dass man in der Champions League (Zwischenrunde) und im DFB-Pokal (Achtelfinale) ziemlich früh ausschied, trübt das Gesamtbild allerdings.

    Zudem steht häufig der Vorwurf im Raum, dass der BVB unter Kovac spielerisch zu selten überzeugen kann. Gegen diese Kritik wehrte sich der Kroate jüngst, der seinen aktuellen Vertrag bis 2027 im August vergangenen Jahres unterschrieben hatte.

Häufig gestellte Fragen

Er kam am 15. Oktober 1971 in West-Berlin zur Welt. Aufgewachsen ist er ebenfalls dort – als Sohn kroatischer Einwanderer.

Niko Kovac blickt auf eine lange Karriere als Profifußballer zurück. Ab 1991 war der Kroate im Profibereich aktiv, ehe er 2009 seine Laufbahn beendete.

Niko Kovac begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend von Rapide Wedding. 1989 wechselte der Kroate zu Hertha 03 Zehlendorf, ehe er zwei Jahre später bei Hertha BSC in der 2. Bundesliga anheuerte. Dort reifte er zum Profi und schloss sich 1996 Bayer Leverkusen an, für das er drei Jahre lang spielte.

Nach zwei Spielzeiten beim Hamburger SV (1999–2001) wechselte Kovac zum FC Bayern München, wo er bis 2003 aktiv war und insgesamt drei Titel gewann: 2001 den Weltpokal sowie 2003 das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal.

Anschließend kehrte er zu Hertha BSC zurück – und damit zu seinem ersten Profiklub. Nach drei weiteren Saisons in Berlin wechselte er nach Österreich zu RB Salzburg, wo er 2009 seine aktive Karriere beendete.

 


Vier Titel hat Niko Kovac bislang in seiner Trainerkarriere gewonnen. Seinen ersten Titel holte er 2018: Damals sicherte sich der Kroate mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal. 

Nach seinem Wechsel zum FC Bayern München gewann er in der Saison 2018/19 zunächst den Supercup. Unter Kovac als Cheftrainer konnten sich die Münchner zum Saisonende das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal sichern. 

Sowohl als Trainer als auch als Spieler konnte Niko Kovac einige Erfolge feiern. Die Champions League hat er bislang jedoch noch nicht gewonnen.

Sechs Cheftrainerposten hat Niko Kovac in seiner Karriere bislang inne gehabt. Nach seiner Berufung als Trainer der kroatischen Nationalmannschaft war Kovac für Eintracht Frankfurt, den FC Bayern München, AS Monaco und den VfL Wolfsburg tätig. Aktuell ist der Kroate beim BVB als Trainer unter Vertrag.

Vor allem während seiner Zeit an der Seitenlinie des FC Bayern München, aber auch in der kroatischen Nationalmannschaft hat Kovac einige Stars trainiert. Unter Kovac liefen bei den Bayern Topspieler wie Arjen Roben, Franck Ribery, Thomas Müller, Manuel Neuer, Robert Lewandowski oder Mats Hummels auf.  Bei Kroatien trainierte Kovac zudem Stars wie Luka Modric oder Ivan Rakitic. 

Zahlen nennt er nicht. Bei Wolfsburg lag sein Jahresgehalt bei etwa 4 Millionen Euro, in Dortmund soll es laut Medien bei rund 3,5 Millionen liegen – brutto, versteht sich.

Er hat eine Tochter – ihr Name ist Laura. Weitere Kinder sind nicht bekannt.

Seit 1999 ist er verheiratet – mit seiner Jugendliebe aus Schulzeiten. Ihr Name ist in der Öffentlichkeit nicht präsent, die Beziehung gilt aber als beständig.

Niko Kovac wurde in seiner Karriere noch nie zum Welttrainer des Jahres gekürt. Bei der seit 2010 jährlich von der FIFA vergebenen Auszeichnung landete der Kroate bislang auch noch nicht unter den ersten drei.

Ein offizieller Spitzname ist nicht überliefert. Die Medien nennen ihn schlicht bei seinem Namen – Niko Kovac. Alles andere wäre auch unnötig gewesen.