Real Madrid steht vor allem für Mega-Einkäufe, aber die Königlichen machten manchmal auch Transfergewinne. Selbst CR7 konnte gewinnbringend verkauft werden, dazu kommen auch einige Flops. GOAL blickt auf die größten Transfergewinne der Galacticos.
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Real Madrids größte Transfergewinne: Abgeschobene Stars, CR7 und ein Wunderkind
Imago ImagesPlatz 10 - Fernando Redondo (Gewinn: 14 Millionen Euro)
Kam 1994/95 für 3,5 Millionen Euro von CD Teneriffa und ging 2000/01 für 17,5 Millionen Euro zu AC Milan. Kam nach der WM 1994 zu den Königlichen und wurde eine feste Größe vor der Abwehr. 2000 musste er aber gehen, da der neue Präsident Florentino Perez Luis Figo aus Barcelona holte. Die Fans protestierten, doch in seiner Blüte musste der Argentinier weg.
Imago ImagesPlatz 9 - Clarence Seedorf (15,4 Millionen Euro)
Kam 1996/97 von Sampdoria Genua für 8,6 Millionen Euro und ging 2000/01 für 24 Millionen Euro zu Inter Mailand. Der Niederländer half beim CL-Triumph 1997 fleißig mit, doch Seedorfs Rolle wurde kleiner, nachdem ein Tauschgeschäft mit Juve für Zidane nicht durchging. Trainer Hiddick sah Seedorf eher auf dem Flügel, der Verkauf war die logische Konsequenz.
Getty ImagesPlatz 8 - Robinho (19 Millionen Euro)
Kam 2005/06 für 24 Millionen Euro vom FC Santos und ging 2008/09 für 43 Millionen Euro zu Manchester City. Kam als Wunderkind, wirklich konstant war Robinho aber nie. 35 Tore in 137 Spielen waren etwas wenig bei seinen Qualitäten. Ein neuer Vertrag wurde nie ausgehandelt, stattdessen war Robinho der erste dicke Fisch für das neureiche Manchester City.Platz 7 - Cristiano Ronaldo (23 Millionen Euro)
Kam 2009/10 für 94 Millionen Euro von Manchester United und ging 2018/19 für 117 Millionen Euro zu Juventus Turin. Ist das die vielzitierte Inflation? Als CR7 kam, war er in der Blüte seiner Karriere, 2018 bereits 33 Jahre alt. 450 Pflichtspieltore und sogar ein Transfergewinn? Die neun Jahre haben sich definitiv gelohnt.
Getty ImagesPlatz 6 - Gonzalo Higuaín (27 Millionen Euro)
Kam 2006/07 für 12 Millionen Euro von River Plate und ging 2013/14 für 39 Millionen Euro zur SSC Neapel. 121 Tore in sieben Jahren - und trotzdem war Higuain entbehrlich, da die Königlichen mit CR7 eine noch bessere Tormaschine hatten. So ging es für den Gaucho in die Serie A und dort ballerte er fleißig weiter.
Getty ImagesPlatz 4 - Mesut Özil (29 Millionen Euro)
Kam 2010/11 für 18 Millionen Euro von Werder Bremen und ging 2013/14 für 47 Millionen Euro zum FC Arsenal. Nach einer tollen WM schnappte Real zu und Özil war stets bester Vorbereiter der Hauptstädter. Nach drei Jahren war aber wieder Schluss, da sich der Teamerfolg nicht einstellte und Real mit Isco einen neuen Spielmacher holte.
Getty ImagesPlatz 4 - Raphaël Varane (29 Millionen Euro)
Kam 2011/12 für 11 Millionen Euro von RC Lens und ging 2021/22 für 40 Millionen Euro zu Manchester United. Kam als hochtalentierter 18-Jähriger, ging als mehrfacher CL-Sieger. Varane bildete über Jahre ein gefürchtetes Duo mit Sergio Ramos in der Innenverteidigung. Aber: Die Kritik wuchs nach Fehlern in der CL. Am Ende stand dennoch ein netter Gewinn.
Getty ImagesPlatz 3 - Martin Ødegaard (32,2 Millionen Euro)
Kam 2015/16 für 2,8 Millionen Euro von Strømsgodset Football und ging 2021/22 für 35 Millionen Euro zum FC Arsenal. Nur acht Spiele, dafür vier Leihgeschäfte - Ødegaard kam als 16-jähriges Wunderkind, setzte sich aber nie durch. Arsenal glaubte aber an die Fähigkeiten des Norwegers und zückte großzügig das Scheckbuch.
Getty ImagesPlatz 2 - Alvaro Morata (36 Millionen Euro)
Kam 2016/17 für 30 Millionen Euro von Juventus Turin und ging 2017/18 für 66 Millionen Euro zum FC Chelsea. Morata und Real - eine ewige Geschichte. Wurde einst an Juve für 20 Mio. verkauft, kehrte aber zwei Jahre später zurück, um ein Jahr später wieder verkauft zu werden. Und am Ende machte Real einen richtig guten Schnitt für den Stürmer …Platz 1 - Angel Di Maria (42 Millionen Euro)
Kam 2010/11 für 33 Millionen Euro von Benfica Lissabon und ging 2014/15 für 75 Millionen Euro zu Manchester United. Den besten Schnitt machte Real aber mit di Maria, der erst half, dass endlich La Decima erreicht wurde. Es folgte der Verkauf nach Manchester, wo di Maria floppte und nur ein Jahr blieb.
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