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Ihm fehlt wohl die Perspektive! Bahnt sich beim BVB ein bitterer Abgang an?

Wie Ruhr24 berichtet, könnte Nick Cherny zukünftig nicht mehr für Borussia Dortmund auflaufen. Demnach ziehe es der 18-jährige Offensiv-Allrounder, dessen Saison verletzungsbedingt wohl vorzeitig beendet ist, vor, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

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    Erst im Sommer 2023 war der dreimalige deutsche U18-Nationalspieler aus dem Nachwuchs von Arminia Bielefeld zum BVB gewechselt. Sowohl mit der Arminia als auch mit den Borussen gelang dem torgefährlichen Mittelfeldmann der Gewinn der U17-Meisterschaft.

    Bei der Reserve der Dortmunder kam er diese Saison in zehn Einsätzen in der Regionalliga West auf zwei Treffer - nicht nur deshalb seien die Verantwortlichen der Borussen sehr interessiert daran gewesen, einen neuen Vertrag auszuhandeln.

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  • Nick Cherny "war auf einem richtig guten Weg"

    Doch dem Bericht zufolge fehle dem Talent beim BVB eine ausreichende Entwicklungschance. Interessenten aus dem deutschen Oberhaus sowie der 2. Bundesliga gäbe es durchaus. Gut möglich also, dass Cherny nie wieder für die Schwarz-Gelben, für deren zweite Mannschaft er zuletzt Anfang Februar im Spiel gegen den Wuppertaler SV (2:2) traf, aufläuft.

    "Er war auf einem richtig guten Weg. Umso bitterer ist es, dass wir ihn nun nicht zur Verfügung haben", erklärte folglich Cheftrainer Daniel Rios vom BVB II.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.