Ange Postecoglou, der Trainer der Tottenham Hotspur, hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach der vom FC Bayern München ausgeliehene Stürmer Mathys Tel ein erstes Angebot der Spurs abgelehnt habe.
Getty Images SportEs geht um Mathys Tel: Tottenham-Trainer Ange Postecoglou kontert Gerüchte
Getty Images SportWAS WURDE GESAGT?
"Ich denke, die Leute müssen verstehen, dass wir hier von einem 19-Jährigen sprechen, der eine wichtige Entscheidung für seine Karriere treffen muss und es ist nicht so, dass er uns oder irgendjemand anderen abgelehnt hätte", sagte er. "Ich denke, er wollte sich einfach mit seiner Entscheidung wohlfühlen. Ich glaube nicht, dass er in eine bestimmte Richtung gedrängt werden wollte und das spricht für ihn."
Auf die Frage, ob er von Tels Engagement bei den Spurs überzeugt sei, fügte er hinzu: "Ja, zu 100 Prozent. Ich bin mir mehr als 100 Prozent sicher, weil er sich so viel Zeit genommen und so gewissenhaft alles herausgefunden hat. Er hatte andere Optionen, also hat es mich noch zuversichtlicher gemacht, dass wir die richtige Mentalität und den richtigen Spieler bekommen."
EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:
Tel kam in seinen acht Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison nur zweimal von Anfang an zum Einsatz.
WIE GEHT ES WEITER?
Am Donnerstag könnte er im Carabao Cup gegen Liverpool sein Debüt für Tottenham geben.
GettyWAS SAGT TEL?
Auch Mathys Tel hat sich erstmals als Spieler der Tottenham Hotspur zu seinem Leihwechsel geäußert. Gegenüber den vereinseigenen Medien sagte der Franzose: "Warum ich Tottenham gewählt habe? Es war die beste Option für mich." Tel führte aus: "Es war wichtig, dass ich das Interesse gespürt habe. Ich habe mit dem Präsidenten gesprochen, mit dem Trainer. Ich bin jung und will weiter wachsen. Es war die beste Option für mich, nun bin ich sehr glücklich."
Dazu tauschte sich Tel mit den ehemaligen Spurs-Spielern Harry Kane und Eric Dier aus, die nun für den FC Bayern auflaufen. "Sie haben gesagt: Wenn du dort arbeiten willst, findest du dafür alles vor. Du kannst es genießen. Das ist gut für mich, weil ich jeden Tag arbeiten und lernen will", sagte er.

