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"Er ist als Typ einzigartig gut": Niko Kovac räumt mit Gerüchten über BVB-Star auf

"Ich rede mit allen meinen Spielern, aber ich kann ehrlich sagen, dass ich mit Karim am meisten gesprochen habe, seit ich hier bin. Ich mag ihn unheimlich, weil er als Typ einzigartig gut ist, ein toller Junge, kein schlechter Mensch", schwärmte Borussia Dortmunds Trainer im Bild-Podcast 'Phrasenmäher' von seinem Schützling.

  • Adeyemi sei gegensätzlich zu manch medialer Berichterstattung "manchmal ein zu guter Junge meines Erachtens. Er hat nichts Böses. Und ich gehe felsenfest davon aus, dass er ein ganz großer Fußballer werden kann, wenn er gewisse Sachen anpasst. Aber dafür muss er mir noch ein bisschen mehr glauben", so Kovac.

    Der elfmalige deutsche Nationalspieler hatte sich in der laufenden Saison immer wieder Kritik aus der Öffentlichkeit gefallen lassen müssen. Zum einen standen seine schwanken und inkonstanten Leistungen im BVB-Trikot zur Debatte, zum anderen fiel der 24-Jährige auch mit unüberlegten Aktionen neben dem Platz, etwa dem Bestellen einer Mystery Box oder einem Ausraster beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach, negativ auf.

    Darüber hinaus wurde dem Offensivspieler ein zumindest angespanntes Verhältnis zu Kovac nachgesagt. Auch deshalb soll Adeyemi mit dem Gedanken gespielt haben, Borussia Dortmund im kommenden Transferfenster zu verlassen.

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  • VfB Stuttgart v Borussia Dortmund - BundesligaGetty Images Sport

    Zukunft von Karim Adeyemi beim BVB ungewiss

    Derweil ist weiterhin unklar, ob er seinen Vertrag noch bis 2027 datierten bei den Schwarzgelben verlängert, oder nach der Saison tatsächlich das Weite sucht. Angesprochen auf Adeyemis Zukunft meinte Kovac vor einigen Wochen auf einer Pressekonferenz: "Dazu kann ich jetzt nichts sagen, weil ich nicht weiß, inwieweit die Gespräche laufen. Daher wäre das alles eine reine Spekulation. Das muss aber nicht heißen, dass mein Gefühl schlecht ist. Es gibt noch Zeit."

    In der Sport Bild hieß es zuletzt, dass die Verhandlungen zwischen Spieler und Klub derzeit auf Eis lägen. In den Telefonaten zwischen dem BVB und Adeyemi-Berater Jorge Mendes wurden die Eckpfeiler abgesteckt, die Dortmunds Sportdirektor Ole Book zuvor intern mit Sport-Boss Lars Ricken definiert hatte. Doch die Harmonie hielt sich offenbar in Grenzen: Auch Mendes legte seine Vorstellungen offen dar - und das Resultat dieser ersten Annäherungsversuche ist ernüchternd.

    Die Probleme liegen dabei tief im Detail begraben. "Beide Parteien liegen momentan sehr weit auseinander", heißt es in dem Bericht. Knackpunkt ist einerseits das künftige Salär des Offensivspielers, andererseits herrscht Uneinigkeit über die Gestaltung von Ausstiegsklauseln, die ab dem Sommer 2027 wirksam werden könnten.

    Sollten die Verhandlungen scheitern, wäre ein Abgang im Sommer alles andere als unwahrscheinlich - so könnte der BVB immerhin noch eine ordentliche Ablösesumme für den 24-Jährigen generieren. Diverse Klubs aus England, Italien und Spanien sollen Interesse an Adeyemi zeigen.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.