KAUA PRATES CRUZEIROGetty Images

Bizarre Entwicklung seit Wechsel-Verkündung! Muss sich der BVB Sorgen um einen Millionentransfer machen?

Seitdem Prates' Wechsel feststeht, hat sich bei dem Youngster eine kuriose Entwicklung eingestellt: Der letzte Einsatz für seinen aktuellen Verein datiert vom 14. Februar. Wenige Tage danach wurde offiziell bekannt, dass es Prates nach Dortmund zieht - und seither lief er keine einzige Minute mehr für Cruzeiro auf.

  • Seit Ende Februar stand der junge Brasilianer zwar in neun Pflichtspielen im Kader, kam jedoch jeweils nicht zum Einsatz. Beim BVB muss man sich also durchaus Sorgen darüber machen, dass der Zwölf-Millionen-Euro-Neuzugang im Sommer mit nicht allzu viel Spielpraxis bei der Borussia ankommen könnte.

    Prates war schon vor Bekanntwerden seines Wechsels kein Stammspieler bei Cruzeiro, stand aber beispielsweise im Januar noch dreimal in der Startelf des Traditionsklubs aus Belo Horizonte. Danach kamen im Februar nur noch zwei jeweils siebenminütige Kurzeinsätze hinzu.

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  • BVB verpflichtete Kaua Prates als Linksverteidiger für die Zukunft

    Prates gilt beim BVB als Linksverteidiger der Zukunft, hat einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Nach seiner Ankunft im August soll er behutsam herangeführt werden.

    Gut für das Toptalent: In der brasilianischen U20-Nationalmannschaft konnte er im Gegensatz zum Verein zuletzt etwas Spielpraxis sammeln. Bei den beiden 3:1-Siegen in Testspielen gegen Paraguays U20-Auswahl Ende März durfte Prates 90 respektive 45 Minuten spielen.

  • BVB, Spielplan: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

    Termin

    Spiel

    11. April, 15.30 Uhr

    BVB - Bayer Leverkusen (Bundesliga)

    18. April, 15.30 Uhr

    TSG Hoffenheim - BVB (Bundesliga)

    26. April, 17.30 Uhr

    BVB - SC Freiburg (Bundesliga)

    3. Mai, 17.30 Uhr

    Borussia Mönchengladbach - BVB (Bundesliga)

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.