Portugal feiert nach dem 6:5 nach Elfmeterschießen den Einzug in die Runde der letzten Vier bei der EM. Polen muss die Heimreise antreten. Entsprechend konträr waren die Stimmungen in den jeweiligen Lagern.
Fernando Santos (Trainer Portugal): Nach dem frühen Rückstand haben wir ein bisschen umgestellt. Dann hat es besser geklappt und Renato hat ein tolles Tor geschossen. Ich denke, dass wir danach besser waren als Polen. Für meine Spieler ist das ein großer Traum.
Cedric Soares (Portugal): Es war ein sehr schwieriges Spiel. Unsere Mannschaft hat gut gespielt und wir haben es geschafft. Jetzt sind wir unter den besten vier Mannschaften.
… über die verhaltene Spielweise: Wichtig ist im Fußball das gewinnen und das haben wir erneut geschafft. Und ich denke, wir waren heute besser als Polen. Ich muss meiner Mannschaft gratulieren.
… über den Titel: Der Titel war immer unser Ziel und wir werden alles tun, um das zu schaffen.
/ad>Renato Sanches (Portugal): Das war der bestmögliche Zeitpunkt für mein erstes Länderspiel-Tor. Wir sind überglücklich. Das haben wir gebraucht. Jetzt wartet eine große Herausforderung auf uns. Der Trainer hat mir gesagt, ich soll das tun, was ich am besten kann.
Adam Nawalka (Trainer Polen): Es ist ein harter Moment für uns. Die Spieler haben viel Herz investiert und haben im gesamten Turnier mutig gespielt. Wir sind sehr enttäuscht, aber wir können mit Optimismus in die Zukunft blicken.
Robert Lewandwoski (Polen): Das tut sehr weh, wir waren das bessere Team, es ist traurig, dass wir im Elfmeterschießen verloren haben. Sie hatten mehr Ballbesitz, wir hatten mehr Chancen. Das schmerzt und es wird noch länger schmerzen.
