Thomas Tuchel Neymar PSGGetty Images

PSG-Coach Tuchel verrät: Das sagte ich Neymar nach dem geplatzten Wechsel

Trainer Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain hat in einem Interview mit beIN Sports erläutert, wie er im Sommer mit dem Transfertheater rund um seinen Starstürmer Neymar umgegangen ist und was er von dem Brasilianer nach dessen geplatztem Wechsel zum FC Barcelona forderte.

Erlebe die Ligue 1 live und auf Abruf auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!

"Als das alles zu Ende war, sagte ich ihm: 'Du denkst, das Schwerste liegt hinter dir. Aber du hast es jetzt mit mir zu tun, und ich werde dich hart rannehmen'", so Tuchel über die Zeit nach dem Schließen des Transferfensters Anfang September.

Gleichzeitig offenbarte der Coach jedoch, dass er in der Sommerpause und Vorbereitung wenig mit dem Brasilianer gesprochen habe, "denn zwischen uns hat sich nicht viel verändert. Ich kannte seinen Wunsch, den Klub zu verlassen. Er wusste, dass ich das nicht gut fand. Aber wir beide wussten, dass es nicht meine Entscheidung war und am Ende auch nicht seine."

Tuchel über Neymar: Haben es beide akzeptiert

Wochenlang zogen sich die Verhandlungen zwischen PSG und Barcelona hin, am Ende kam es aber zu keiner Einigung. "Er brauchte einen Klub, der den Preis für ihn bezahlt und unseren Klub, der ja sagt", so Tuchel, dessen Zusammenarbeit mit Neymar deswegen nicht gelitten habe.

"Wir haben es beide akzeptiert, dass es nicht an uns liegt und dass das keine Auswirkungen auf unsere Beziehung haben sollte", so Tuchel. "Denn es war wahrscheinlich, dass wir weiter zusammenarbeiten, und dann wäre es dumm gewesen, wenn das einen Effekt auf unser Verhältnis gehabt hätte."

Weniger gut war jedoch das Verhältnis zu den Fans, die den Unmut über die Wechselabsichten ihres Superstars in den ersten Spielen lautstark zum Ausdruck brachten. "Er hat ein gutes Herz. Manchmal ist es von außen schwer, wenn man ihn nur spielen sieht, zu sehen, dass er ein netter Junge ist, aber das ist er wirklich", verteidigte ihn Tuchel.

Werbung