Korruptionsprozess: PSG-Star Neymar drohen sechs Jahre Haft

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Neymars Wechsel vom FC Santos nach Barcelona steht weiter im Fokus der Justiz. Wegen Korruption und Betrugs droht dem Brasilianer eine Haftstrafe.

Dem brasilianischen Superstar Neymar drohen bei seinem Korruptions- und Betrugsprozess in Spanien bis zu sechs Jahr Haft. Die mögliche Gefängnisstrafe geht aus einem Bericht des zuständigen Richters Jose Maria Vazquez Honrubia hervor, welcher der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

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Neben Neymar müssen sich seine Eltern, der 25-malige spanische Meister FC Barcelona, dessen Präsident Josep Maria Bartomeu sowie der frühere Klubchef Sandro Rosell vor Gericht verantworten. Auch der brasilianische Traditionsverein FC Santos und dessen Ex-Präsident Odilio Rodrigues Filho sind angeklagt. Der Prozessbeginn ist noch nicht terminiert.

Neymars Wechsel vom FC Santos nach Barcelona im Fokus der Ermittler

Konkret geht es um den Wechsel Neymars im Jahr 2013 von Brasilien nach Spanien. Barca hatte die Transfersumme für den damaligen Jungstar mit 57,1 Millionen Euro angegeben, von denen 40 Millionen an Neymars Familie gegangen seien. Die spanischen Behörden gehen aber davon aus, dass eine Ablöse von insgesamt 83 Millionen Euro geflossen ist und dem Fiskus damit eine große Summe entging.

Neymar steht mittlerweile beim französischen Meister Paris St. Germain unter Vertrag. Durch seinen Wechsel im vergangenen Jahr von Spanien nach Frankreich für eine Ablösesumme in Höhe von 222 Millionen Euro wurde der Angreifer zum teuersten Fußballer der Geschichte.

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