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World Cup injured players GFXGetty/GOAL

Drama um Österreich-Star, Serge Gnabry, Lennart Karl und Xavi Simons: Diese Stars fehlen bei der WM 2026 verletzungsbedingt

Die WM 2026 geht in gut einem Monat los. Nach Jahren der Vorfreude und dramatischen Qualifikationsspielen bereiten sich die Spieler und Trainer auf das Turnier vor. Die Fans weltweit hielten in den vergangenen Wochen aber mehrfach den Atem an, wenn sich ein bekannter Spieler verletzte.

Nun könnten selbst leichte Blessuren die WM-Teilnahme gefährden - und deshalb kommt hier der Überblick über die größten Stars, die aufgrund von Verletzungen in den USA, Kanada und Mexiko nicht mit dabei sein können.

  • Jurrien TimberGetty Images

    Jurrien Timber (Niederlande)

    Der Verteidiger von Arsenal ist aufgrund anhaltender körperlicher Beschwerden aus dem Kader von Nationaltrainer Ronald Koeman gestrichen worden. Timber hatte bereits seit einiger Zeit mit einer Leistenverletzung zu kämpfen, war aber dennoch im Trainingslager der Oranje in New York dabei. Dort wurde in den vergangenen Tagen geprüft, ob der Verteidiger rechtzeitig fit für die Teilnahme am Turnier werden würde.

    Letztlich wurde entschieden, dass Timber nicht einsatzfähig ist. Laut dem Verband KNVB hat sich der Verteidiger "von einer Leistenverletzung nicht ausreichend erholt, um auf medizinisch verantwortungsvolle Weise an der WM teilzunehmen".

    Timber hatte bereits seit Monaten mit Leistenbeschwerden zu kämpfen, feierte jedoch Ende Mai im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain sein Comeback als Einwechselspieler. Die frei gewordene Stelle wird von Lutsharel Geertruida eingenommen. Der Verteidiger von Sunderland stand bereits auf der Reserveliste.

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  • Argentina v Venezuela - International FriendlyGetty Images Sport

    Leonardo Balerdi (Argentinien)

    Argentinien muss auf Innenverteidiger Leonardo Balerdi verzichten. Der 27-Jährige von Olympique Marseille erlitt knapp eine Woche vor dem Turnierstart beim Training in Texas eine Muskelverletzung an der rechten Wade.

    Der Abwehrspieler bestritt bislang elf Länderspiele für die Albiceleste. Für Balerdi, der an der Seite von Lionel Messi und Co. bereits in die USA gereist war, wäre es die erste WM gewesen.

  • Christoph Baumgartner (Österreich)

    Es ist ein echtes Drama, was sich am 1. Juni abspielte: Vor dem Testspiel gegen Tunesien gab es plötzlich helle Aufregung im Kreise der österreichischen Nationalmannschaft. Marcel Sabitzer, Marko Arnautovic und David Alaba eilten zu Christoph Baumgartner. Es folgte ein kurzes Gespräch mit Bundestrainer Ralf Rangnick, der frustrierte Gang in die Kabine und wenige Stunden später am Dienstag dann die Hiobsbotschaft. Muskelverletzung im Oberschenkel. WM-Aus.

    Mit Baumgartner verliert Österreich kurz vor Turnierstart einen absoluten Leistungsträger und Schlüsselspieler in der Offensive. Der 26-Jährige kam aus der besten Saison seiner Karriere bei RB Leipzig (17 Tore, 9 Vorlagen in 37 Spielen) und war auch in der WM-Qualifikation in sieben von acht Spielen gesetzt (1 Tor, 2 Vorlagen).

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  • Lennart Karl (Deutschland)

    In Abwesenheit des ebenfalls verletzten Vereinsteamkollegen Serge Gnabry standen die Chancen von Bayern Münchens Youngster Lennart Karl auf einen Starelfplatz in der DFB-Elf nicht schlecht, tragischerweise wird er das Turnier nun allerdings von Zuhause aus vor dem Bildschirm verfolgen müssen.

    Im Abschlusstraining vor dem letzten Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA zog sich der 18-Jährige einen Muskelbündelriss zu, eine WM-Teilnahme ist damit ausgeschlossen. "Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny. Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst", klagte Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Leipzigs Assan Ouedraogo (ein A-Länderspiel) als Nachrücker nachnominierte.

  • Brazil v Senegal - International FriendlyGetty Images Sport

    Rodrygo (Brasilien)

    Brasilien ist in der Offensive eigentlich stark besetzt, doch Nationaltrainer Carlo Ancelotti muss auf einen Spieler verzichten, mit dem er schon bei Real Madrid erfolgreich zusammengearbeitet und Titel geholt hat: Rodrygo zog sich Anfang März einen Kreuzbandriss zu.

    Im Liga-Spiel gegen Getafe verletzte sich Rodrygo schwer. Nun hat er bei der WM nicht die Gelegenheit, seinen Fehlschuss aus dem Viertelfinal-Elfmeterschießen der WM 2022 gegen Kroatien wiedergutzumachen.

    Neben Rodrygo fehlt der Selecao auch dessen Real-Teamkollege Eder Militao, der sich im April am Oberschenkel operieren ließ und deshalb bis Oktober ausfällt.

    Zudem bangt Ancelotti noch um den Einsatz von Estevao. Eine Oberschenkelverletzung im April beendete dessen Saison bei Chelsea vorzeitig.

  • Brazil v France - International FriendlyGetty Images Sport

    Hugo Ekitike (Frankreich)

    Ähnlich wie auch Brasilien ist auch Frankreich im Angriff äußerst gut bestückt. Mit Spielern wie Kylian Mbappe, Ousmane Dembele, Michael Olise und Desire Doue verfügt Trainer Didier Deschamps über zahlreiche Top-Optionen - aber nicht mehr über Hugo Ekitike, der sich im April im Champions-League-Einsatz für Liverpool die Achillessehne riss.

    Ekitike debütierte erst im September für die Equipe Tricolore, doch nach einer guten ersten Saison bei den Reds, in der er 17 Tore in allen Wettbewerben erzielt hatte, kam er in den WM-Plänen seines Nationaltrainers vor, der sich nun nach einer Alternative umschauen muss.

  • Netherlands v Ecuador - International FriendlyGetty Images Sport

    Xavi Simons (Niederlande)

    Mit Xavi Simons fehlt den Niederlanden einer der Schlüsselspieler bei der WM. Ende April zog sich der Offensivspieler von Tottenham Hotspur im Duell mit den Wolverhampton Wanderers einen Kreuzbandriss zu.

    Trotz schwankender Leistungen in seinem ersten Jahr in der Premier League war Simons nach wie vor ein Fixpunkt im Team von Bondscoach Ronald Koeman. Seine Qualitäten, im Angriff Chancen für seine Teamkollegen zu kreieren, werden Oranje wahrscheinlich bei der Weltmeisterschaft fehlen.

  • Switzerland v Germany - International FriendlyGetty Images Sport

    Serge Gnabry (Deutschland)

    In vier der letzten sieben Länderspiele des DFB-Teams trug sich Serge Gnabry in die Torschützenliste ein. Angesichts der Fragezeichen hinter dem angeschlagenen Kai Havertz und dem formschwachen Nick Woltemade wäre der Bayern-Star eine wichtige Option im Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewesen - doch aus der WM-Teilnahme des Münchners wird nun nichts.

    Nach einer starken Saison beim FC Bayern München, in der er Jamal Musiala auf der Zehn hinter der Sturmreihe mit Michael Olise, Harry Kane und Luis Diaz glänzend ersetzte und zweistellige Werte bei den Toren und Vorlagen lieferte, zog er sich im April im Training einen Adduktorenriss zu.

  • Patrick Agyemang USMNT 2026Getty Images

    Patrick Agyemang (USA)

    Ein WM-Aus ist ohnehin schon bitter - aber besonders tragisch ist es, wenn das Turnier im eigenen Land stattfindet. US-Stürmer Patrick Agyemang muss sich mit diesem Schicksal abfinden, nachdem er sich in einem Spiel für Derby County schwer an der Achillessehne verletzt hat.

    Sein Platz im WM-Kader von Nationaltrainer Mauricio Pochettino wäre ihm zwar nicht sicher gewesen, doch Agyemang war in beiden Testspielen im März noch mit dabei und erzielte gegen Portugal ein Tor. Damit kommt er auf sechs Treffer in 14 Einsätzen für die USA.

  • Mexico v Iceland - International FriendlyGetty Images Sport

    Luis Angel Malagon (Mexiko)

    Auch Co-Gastgeber Mexiko musste sich mit einem personellen Rückschlag abfinden: Stammtorhüter Luis Angel Malagon riss sich im Spiel von Club America die Achillessehne. Damit muss "El Tri" bei der WM auf den Gewinner des Goldenen Handschuhs als bester Keeper des letztjährigen Gold Cups verzichten.

    Während Malagon nun zuschauen muss, erhält wahrscheinlich Guillermo Ochoa an seiner Stelle die Möglichkeit, kurz vor seinem 41. Geburtstag bei seiner sechsten Weltmeisterschaft mit dabei zu sein.

  • de ligtGetty Images

    Matthijs de Ligt (Niederlande)

    Für Matthijs de Ligt nimmt die Spielzeit 2025/26 ein bitteres Ende. Der niederländische Verteidiger kämpft bereits seit Monaten mit hartnäckigen Problemen im Rücken und stand deshalb seit Ende November nicht mehr für Manchester United auf dem Platz.

    Inzwischen führte kein Weg mehr an einem operativen Eingriff vorbei. Damit platzt zugleich seine Hoffnung auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

    Auf Instagram erklärte der ehemalige Profi des FC Bayern seine Situation persönlich: "Nach sechs Monaten Behandlung und hartem Einsatz, um wieder fit zu werden, blieb mir nur noch die Operation als Option". Dazu veröffentlichte de Ligt ein Bild aus dem Krankenhaus, auf dem er trotz der Umstände mit erhobenem Daumen zu sehen ist.

    Besonders schwer wiegt für den Abwehrspieler der lange Ausfall und das Verpassen des Turniers. "Ich bin enttäuscht, dass ich der Mannschaft in den letzten sechs Monaten nicht helfen konnte und natürlich die Weltmeisterschaft verpasse", schrieb er weiter. Gleichzeitig richtet der Niederländer den Blick bereits nach vorne: "Aber ich freue mich darauf, alles zu tun, um wieder vor den Fans zu stehen und mich wieder besser zu fühlen."

  • Fermin Lopez Barcelona 2025-26Getty

    Fermin Lopez (Spanien)

    Fermin Lopez wird bei der WM 2026 nicht für Spanien auflaufen. Im vorletzten Saisonspiel des FC Barcelona am 17. Mai gegen Betis Sevilla (3:1) zog sich der Mittelfeldspieler einen Mittelfußbruch zu. Lopez muss sich einer OP unterziehen und kann bei der Weltmeisterschaft nicht dabei sein.

    Zur ausführlichen News geht es HIER.

Häufig gestellte Fragen

Ihr Dachverband DFB wurde am 28. Januar 1900 gegründet. Achte Jahre und gut zwei Monate später, im April 1908, stieg das erste Länderspiel. Dieses verlor die deutsche Nationalmannschaft in der Schweiz mit 3:5.

Anders als andere Nationalmannschaften hat die deutsche kein festes Heimstadion. Deutschland spielt im Berliner Olympiastadion, in der Münchner Allianz Arena, im Dortmunder Signal Iduna Park aber auch in anderen Anlagen.

Das lässt sich aufgrund Deutschlands vieler Spielstätten nicht pauschal sagen.

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich viermal zum Weltmeister, dreimal zum Europameistermeister und 2017 zum Konföderationen-Pokalsieger gekrönt.

Lothar Matthäus ist mit 150 Auftritten Deutschlands Rekordnationalspieler. Ebenfalls auf dem Podest und dreistellig sind Miroslav Klose (137) sowie Thomas Müller (131). 

Mit 71 Treffern in 137 Länderspielen führt Miroslav Klose vor Gerd Müller, der in 62 Auftritten 68-mal eingenetzt hat.

Unter anderem Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Lothar Matthäus, Miroslav Klose, Philipp Lahm, Manuel Neuer, Toni Kroos u.v.m.

In erster Linie "DFB Team", aber etwa auch "DFB Auswahl".