Nach Informationen von Sky hat sich Diomande nun auch mit Real Madrid über einen Wechsel in der laufenden Transferperiode verständigt. Demnach besteht eine mündliche Einigung über ein Arbeitspapier bis 2031 bei den Königlichen.
Zuvor hatte es bereits Berichte über eine Einigung des 19-Jährigen mit PSG gegeben - auch hier liegt offenbar ein unterschriftsreifer Vertrag bis 2031 vor. Die Franzosen galten deshalb lange auch als Favorit auf einen Transfer, ehe nun eben mit Real und dem Vernehmen nach auch Manchester City weitere Topklubs in den Poker einstiegen.
Im Gegensatz zu den Blancos und den Skyblues soll PSG allerdings noch mit keinem Angebot an Leipzig herangetreten sein. ManCity habe den Bullen nach Sky-Infos mündlich signalisiert, 100 Millionen Euro für Diomande auf den Tisch legen zu wollen, bei den Madrilenen stehen indes 90 Millionen Euro Sockelablöse plus zehn Millionen Euro an Bonuszahlungen im Raum.
Beide Offerten wären aus Sicht des Bundesligisten jedoch ohnehin zu wenig, schließlich sollen die Sachsen eine Ablösesumme von 150 Millionen Euro für den Offensivspieler aufgerufen haben.
PSG will bei Yan Diomande Angebote der Konkurrenz kontern
Ob das einer der drei Klubs bereit ist zu zahlen, bleibt abzuwarten. PSG möchte die Angebote der Konkurrenz angeblich überbieten und im Poker um den 19-Jährigen All In gehen. Gleichzeitig wird sich RB aller Voraussicht nach nicht mit weniger als der geforderten Summe zufrieden geben.
Leipzig will Diomande schließlich nicht nach nur einem Jahr einfach so wieder hergeben, schon ein Angebot des FC Liverpool in Höhe von insgesamt um die 100 Millionen Euro Ablöse - ähnlich also wie nun bei Real und City - sollen die Sachsen abgelehnt haben.
In Leipzig steht Diomande noch bis 2030 unter Vertrag. RB würde den Ivorer wohl gerne mit einem neuen Arbeitspapier zu verbesserten Bezügen ausstatten, um die Chance auf seinen Verbleib zu erhöhen. Vergangenen Sommer hatte Leipzig 20 Millionen Euro Ablöse an CD Leganes überwiesen, Diomande startete in seinem ersten Bundesligajahr voll durch.
In wettbewerbsübergreifend 46 Einsätzen gelangen ihm 15 Tore und elf Assists. Bei der WM war Diomande dann Stammspieler der Elfenbeinküste, in vier Turniereinsätzen verzeichnete er einen Assist. Die Ivorer scheiterten im Sechzehntelfinale an Norwegen, unterlagen Erling Haaland und Co. knapp mit 1:2.
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