Werner Gregoritsch Austria U21Getty Images

ÖFB-U21-Trainer Werner Gregoritsch kritisiert EM-Modus: "Du spielst zwei Jahre auf das hin"

Der Modus bei der U21-EM macht viele Beteiligten nicht glücklich. Dazu zählt auch ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch. "Das ist sicherlich kein idealer Modus", betonte der Steirer.

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Für Spannung sorgt der Modus aber allemal, vor den letzten Gruppenspielen ist noch kein Team fix weiter, acht Nationen sind noch im Rennen.

Ausgeschieden sind die bisher punktlosen Teams Belgien, Serbien, England und Kroatien. Neben den drei Gruppensiegern schafft nur der beste Zweite den Aufstieg ins Halbfinale.

"Du spielst zwei Jahre auf das hin, da wäre es gut, wenn es auch ein Viertelfinale geben würde", sagte Gregoritsch. Sein Team ist vor dem Duell mit Deutschland am Sonntag in Udine noch im Aufstiegsrennen.

Deutschland bei einem Unentschieden im Halbfinale

Grundvoraussetzung für ein Weiterkommen ist ein Erfolg gegen den Titelverteidiger und bisher unangefochtenen Gruppe-B-Spitzenreiter. Der ist bei einem Unentschieden fix durch. Reichen würde der DFB-Elf gar eine 0:1-Niederlage, sollte Dänemark gegen Serbien gewinnen.

Entscheidend ist bei Punktegleichheit zuerst das direkte Duell, dann die dortige Tordifferenz und die mehr erzielten Tore. Sollten etwa drei Teams gleich sein, würde dieses System dann noch einmal bei den verbleibenden beiden Teams angewendet werden.

Erst dann ist die Tordifferenz der gesamten Gruppenspiele maßgeblich sowie die höhere Anzahl erzielter Tore. Danach noch folgende Kriterien wären die Disziplinarwertung im Turnier (Rote Karte: 3 Punkte; Gelbe Karte: 1 Punkt) sowie der UEFA-U21-Länder-Koeffizient.

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