Nachfolger von Oliver Bierhoff als DFB-Direktor? Stefan Effenberg reagiert - Weltmeister offen für Job

WAS IST PASSIERT? Der von Bastian Schweinsteiger als Nachfolger von Oliver Bierhoff ins Spiel gebrachte Stefan Effenberg hat auf die Spekulationen um den Job als DFB-Direktor reagiert und einem Engagement eine Absage erteilt. Ein Weltmeister von 1990 hingegen zeigte sich offen.

WAS WURDE GESAGT? "Dass da viele Namen genannt wurden, ist klar. Dass auch meiner dabei war, ehrt mich zwar", schrieb Effenberg in seiner t-online-Kolumne.

Er fühle sich jedoch in seiner aktuellen Rolle als Kolumnist, Markenbotschafter des FC Bayern und TV-Experte "extrem wohl", ergänzte der 54-Jährige. "Das füllt mich aus und darauf möchte ich mich auch weiterhin konzentrieren. Ich werde dem DFB also keine Bewerbung schicken."

WAS IST DER HINTERGRUND? Nach dem Rücktritt von Bierhoff als Direktor Nationalmannschaften und Akademie vor einer Woche hatte Schweinsteiger Effenberg und Michael Ballack als potenzielle geeignete Nachfolger genannt. "Das sind schon noch Typen, die auch richtig anpacken können", sagte Schweinsteiger in der ARD.

Im Sport1-Doppelpass bekräftigte Effenberg: "Ich stehe nicht zur Verfügung."

WIE GEHT ES WEITER? Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler zeigte sich in der Runde am Sonntag durchaus offen für den vakanten Job beim DFB. "Ich würde es mal so umschreiben: Die Herren haben ja meine Nummer", sagte der Weltmeister von 1990.

DIE BILDER ZUR NEWS:

Jürgen Kohler 2021GettyGER ONLY Oliver Bierhoff 2022Imago Images
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