Bereits 36 Gegentore hat Borussia Dortmund in der laufenden Bundesliga-Saison kassiert. Vor dem Champions-League-Duell gegen Sporting Lissabon ging Serhou Guirassy mit der Leistung seines Teams hart ins Gericht. Sein Coach, Niko Kovac, hatte hingegen lobende Worte für seinen Stürmer.
Getty Images Sport
Getty Images SportWAS IST PASSIERT?
"In unseren Spielen fehlen oft die letzten Pässe oder Entscheidungen vor dem Tor. Das ist sehr wichtig auf dem höchsten Level", zeigte sich Serhou Guirassy im Interview mit Amazon vor dem Champions-League-Duell mit Sporting Lissabon gefrustet. Erst am Wochenende hatte sich der BVB beim Debüt von Trainer Niko Kovac erneut zu harmlos gezeigt und 1:2 gegen den VfB Stuttgart verloren. Auch der Stürmer stand danach in der Kritik und ist ein Sinnbild der aktuellen Krise.
Dabei ist für den Torjäger nicht nur in der Offensive noch viel Luft nach oben: "Wenn du viele Tore bekommst, verteidigst du einfach schlecht. Da muss man ehrlich sein: Das ist für Dortmund zu schlecht." Fast zwei Tore pro Partie fängt sich die Borussia aktuell in der Bundesliga und steht nach 21 Spielen schon bei 36 Gegentoren.
AFPWAS WURDE GESAGT?
Besser lief es für die Dortmunder bisher in der Champions League. In der Königsklasse waren es nur zwölf Gegentreffer in acht Partien. Die Ligaphase beendete der BVB auf Rang zehn und hat gegen Sporting die Chance auf den Achtelfinaleinzug. Zum Vergleich: In der heimischen Liga liegt man derzeit nur auf dem elften Tabellenrang.
Auch Guirassy schöpft Hoffnung aus den letzten internationalen Auftritten: "In der Champions League sind wir nicht so übel. Man könnte fast sagen: Wir waren ganz gut." Nun gelte es, diese Leistungen auch wieder im Alltag der Bundesliga abzurufen, meinte der Stürmer: "Dieses Gefühl müssen wir mitnehmen."
Getty Images SportDIE REAKTIONEN
Lobende Worte gab es für den Guirassy von seinem Trainer zu hören: "Er hat neun Tore, ist Führender in der Torschützenliste mit "Lewy" (Robert Lewandowski, Anm.d.Red.). Von daher sind wir sehr froh, dass wir ihn haben."
Für Niko Kovac geht der Wert des 28-Jährigen für seine Mannschaft zudem weit über die Tore allein hinaus: "Ich hoffe, dass der Gegner natürlich auch ein Auge auf ihn wirft und dann unsere Jungs, die drumherum sind, davon profitieren können."

