Borussia Dortmund v 1. FSV Mainz 05 - BundesligaGetty Images Sport

"Sie wollen wirklich, dass er bleibt": Verlängert ein abgeschriebener Star des BVB tatsächlich seinen Vertrag?

Innenverteidiger Niklas Süle von Borussia Dortmund durchlebt derzeit die nächste extrem komplizierte Saison und fehlt momentan erneut verletzt. Trotz dieser Widrigkeiten und eines auslaufenden Vertrags will der BVB aber offenbar mit dem Ex-Nationalspieler verlängern.

  • Das behauptet jedenfalls der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio. "Bei Süle gibt es keine Neuigkeiten, und ich glaube sogar, dass er seinen Vertrag mit Borussia Dortmund noch verlängern könnte. Der BVB hat versucht, seinen Vertrag zu verlängern, und wird dies auch weiterhin versuchen. Sie wollen wirklich, dass er bleibt", sagte er gegenüber wettfreunde.net.

    Di Marzio weiter: "Aber wenn er nicht bleibt, könnte er für alle Top-Vereine in Europa interessant sein, auch wenn derzeit kein Verein in einer Poleposition ist, um ihn zu verpflichten."

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    Süles Vertrag beim BVB läuft aus

    Süle hatte zuletzt mit wiederkehrendem Verletzungspech zu kämpfen. Alleine in der laufenden Spielzeit verpasste er 20 Pflichtspiele aufgrund kleiner Blessuren, unter anderem warfen ihn Muskelverletzungen, Fußverletzungen und jüngst eine Oberschenkelverletzung immer wieder zurück. So sammelte er unter Trainer Niko Kovac lediglich zehn Einsätze, wobei ihm ein Assist gelang.

    Sein am Saisonende endender Vertrag bei Dortmund soll übereinstimmenden Medienberichten deshalb auch nicht mehr verlängert werden. Der 30-Jährige war 2022 ablösefrei vom FC Bayern München zu den Schwarzgelben gewechselt, konnte die hohen sportlichen Erwartungen an ihn beim BVB aber nie ganz erfüllen.

  • "Vom Potenzial der beste deutsche Innenverteidiger"

    Zuletzt sorgte Süles Berater Volker Struth für Aufsehen. Im Bild-Podcast "Phrasenmäher" erklärte Struth, dass er den Innenverteidiger nach wie vor zur Weltspitze zähle, auch wenn die zurückliegenden Jahre alles andere als einfach gewesen sei.

    "Wir müssen uns nichts vormachen: Speziell im letzten Jahr ist alles etwas holprig verlaufen. Niki eilt schon seit langer Zeit der Ruf voraus, nicht so der Vorzeigeprofi zu sein - obwohl er in seiner Karriere viele Titel und große Spiele gezeigt hat. Für mich ist er vom Potenzial nach wie vor der beste deutsche Innenverteidiger", meinte Struth.

    Ein Karriereende seines Klienten im Sommer sei daher auch äußerst "unwahrscheinlich. Ich glaube, er hat sich selbst auf die Fahne geschrieben, dass er noch mal so richtig Spaß am Fußball haben möchte und seine Karriere so nicht beendet."

  • Süle BVBGetty Images

    Niklas Süle: Leistungsdaten in dieser Saison

    • Einsätze: 10
    • Tore: 0
    • Assists: 1
    • Gelbe Karten: 4

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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