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 A detailed view of the Bundesliga Brilliant APS Derbystar Match BallGetty Images

Seit wann hat die Bundesliga ihren eigenen Ball?

Seit mehr als einem Jahrzehnt rollt in der Bundesliga ein einheitlicher Spielball. Zuvor durfte jedes Heimteam seinen eigenen Ball stellen – diese Tradition bestand fast 50 Jahre lang. Anschließend kam der "Torfabrik" von Adidas wortwörtlich ins Spiel, wobei diese Entscheidung sportliche sowie finanzielle Gründe hatte.

Bis zur Einführung des Standardballs entschied jeder Bundesligist selbst, welches Spielgerät er in seinen Heimpartien nutzte. Unterschiedliche Hersteller brachten unterschiedliche Eigenschaften mit sich – so schaute gelegentlich auch ein kleiner Vorteil heraus. Deshalb wuchs mit der Professionalisierung des Fußballs immer mehr der Wunsch nach Einheitlichkeit.

Seit vielen Saisons ist ein einheitliches Leder in der höchsten Spielklasse nicht wegzudenken, aber seit wann hat die Bundesliga ihren eigenen Ball? GOAL verrät Euch alles Wichtige zum Spielgerät und zu dessen Entwicklung.

  • A detailed view of the Derbystar Brillant APS 2023 match balls priorGetty Images

    Wann kam es zur Einführung des "Torfabrik"? Sprich, seit wann hat die Bundesliga ihren eigenen Ball?

    Im Jahr 2010 verkündete die DFL die Entscheidung für einen einheitlichen Ball ab der Saison 2010/11. Für die Premiere ging der Zuschlag an Adidas, wobei der sich der "Torfabrik" an den "Jabulani" der WM in Südafrika orientierte. Hierbei entschied sich das Unternehmen aus Herzogenaurach für ein klassisches Design mit roten Elementen und natürlich dem Bundesliga-Logo. Dazu kam die orangefarbene Variante für Schneespiele, der "Torfabrik Powerorange".

    Der Wechsel zum einheitlichen Spielgerät brachte allerdings nicht nur aus sportlichen Gründen Zustimmung mit sich. Denn: Der erste Vertrag mit Adidas brachte den Klubs der Bundesliga und der zweithöchsten Spielklasse zusätzliche 25 Millionen Euro ein.

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  • A detailed view of the official Select Derbystar match ball Getty Images

    Von Adidas zu Derbystar – und zurück

    Mit der Saison 2017/18 wechselte die Bundesliga von Adidas zu Derbystar. Seit der Folgespielzeit kommt der aktuelle eigene Ball, der "Brillant APS" zum Einsatz.

    Doch am 13. März 2025 wurde ein neuer Vierjahresvertrag der Bundesliga mit Adidas bekannt gegeben. Der Geschäftsführer der DFL, Steffen Merkel, erklärte: "Adidas ist ein Unternehmen, das in Deutschland tief verwurzelt ist und zugleich über eine große weltweite Strahlkraft verfügt. Dies wollen wir ab der übernächsten Spielzeit gemeinsam nutzen."

    Die Geschäftsführerin für Zentraleuropa bei Adidas, Marina Mogus, fügte hinzu: "Wir freuen uns riesig auf die neue Partnerschaft mit der DFL. Die künftige Zusammenarbeit stärkt einmal mehr unsere Präsenz im Heimatmarkt. Nach all den Jahren war es uns ein großes Anliegen, wieder den offiziellen Spielball für die deutschen Bundesligen zu stellen."

  • So sieht die Zukunft aus: Der Ball wird immer smarter

    Seit der Markteinführung im Jahr 1970 des Telstar, der mit seinen schwarz-weißen Panels zum ikonischen Fußball wurde, schreitet die Entwicklung in diesem Bereich stets voran. Nun steht der mit der Connected Ball Technology der nächste Schritt voran.

    Doch was hat es dabei auf sich? Nun, ein integrierter Chip misst 500-mal pro Sekunde die Position, Geschwindigkeit und Berührung des Balls – und das, ohne das Spielgefühl zu beeinträchtigen. Schon bei der EM 2024 kam diese Technik zum Einsatz, um Handspiele und Abseitsstellungen präziser zu bewerten.

    Aber lest Euch in der Zwischenzeit hier noch einmal zu den wichtigsten Fakten rund um den eigenen Ball in der Bundesliga ein:

    Seit wann gibt es einen einheitlichen Ball?

    Seit der Einführung der "Torfabrik" durch Adidas.

    Warum wurde ein Standardball eingeführt?

    Einheitliche Spielbedingungen und finanzielle Vorteile für die Klubs.

    Welches Unternehmen stellte den ersten offiziellen Ball?

    Adidas, mit dem Modell "Torfabrik".

    Warum durfte früher jedes Team seinen eigenen Ball nutzen?

    Jedes Heimteam wählte seinen bevorzugten Ball – teils mit kleinen Vorteilen.

    Wer löste Adidas später als Ballhersteller ab?

    Derbystar übernahm mit dem "Brillant APS".

    Gibt es erneut einen Wechsel des Herstellers?

    Ja, Adidas wird bald wieder offizieller Partner der Bundesliga.

    Welche Innovation kommt als Nächstes?

    Der Ball mit "Connected Ball Technology" misst Daten in Echtzeit.

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