Sebastian Hoeneß VfB Stuttgart 2026Getty Images

Sebastian Hoeneß auf dem Sprung zu Real Madrid? Trainer des VfB Stuttgart äußert sich

"Das bewegt mich nicht so sehr", sagte er vor dem Halbfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg am Donnerstag, er sei vielmehr "fokussiert auf die Endphase" der Saison.

Wie die Sport Bild berichtet, soll Hoeneß einer der Kandidaten sein, den Real für die mögliche Nachfolge des aktuellen Coaches Alvaro Arbeloa im Sommer derzeit diskutiert.

  • Hoeneß beeindruckt Real Madrid mit Spielstil und Aufbau einer Mannschaft

    Arbeloa, der mit den Königlichen auf eine titellose Saison zusteuert, hatte erst Mitte Januar vom kurz zuvor entlassenen Xabi Alonso übernommen. Der Vertrag des 43-Jährigen läuft zwar noch bis 2027, spätestens seit dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen den FC Bayern München geht die Tendenz aber zu einer Trennung bereits nach dieser Spielzeit. So hatte The Athletic ein Arbeloa-Aus im Sommer vergangene Woche als "sehr wahrscheinlich" bezeichnet.

    Für den Aufbau einer neuen Erfolgsmannschaft denkt Real nun offenbar unter anderem über Hoeneß nach. Laut Sport Bild nehmen die Madrilenen den 43-jährigen Deutschen ganz genau unter die Lupe. Dabei sollen allen voran Stuttgarts mutiger Spielstil und Hoeneß' Fähigkeit, ohne das Einkaufen fertiger Stars eine funktionierende Mannschaft zu entwickeln, bei Reals Verantwortlichen Eindruck schinden.

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  • Sebastian HoeneßGetty

    VfB Stuttgart mit Sebastian Hoeneß ins zweite Pokal-Finale in Folge?

    Gegen den Sport-Club muss der Coach des Titelverteidigers auf Innenverteidiger Finn Jeltsch verzichten. Der 19-Jährige hatte sich am Wochenende beim 2:4 in der Bundesliga beim FC Bayern eine Verletzung der Bauchmuskulatur zugezogen, Hoeneß bestätigte am Mittwoch den Ausfall von Jeltsch: "In ein paar Tagen gibt es eine Untersuchung, dann können wir vielleicht präzisieren, wie lange es dauert."

    Hoeneß' Vorfreude auf das Duell mit dem Sport-Club ist davon nicht getrübt. "Wir sind alle sehr heiß", betonte der 43-Jährige, nach dem Pokalgewinn im vergangenen Jahr habe der Klub "Blut geleckt. Titel zu gewinnen, ist das Nonplusultra. In Berlin zu sein, war großartig", sagte Hoeneß mit Blick auf das Endspiel gegen Arminia Bielefeld (4:2) im Vorjahr, "den Pokal in die Luft zu heben, war grandios. Das wollen wir wieder haben."

    Mit den Freiburgern warte allerdings ein Gegner "mit breiter Brust". Die Breisgauer waren in der vergangenen Woche ins Halbfinale der Europa League eingezogen und haben daher noch eine doppelte Titelchance. "Sie haben sich gut entwickelt", lobt Hoeneß den Sport-Club, "sie spielen eine richtig gute Saison. Dennoch versuchen wir morgen, sie zu schlagen."

Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 103 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".