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PSG und Inter kassieren irre Prämien von der UEFA: Warum der Verlierer sogar mehr erhält als der Sieger

Der historische Premierensieg in der Champions League hat sich für Paris Saint-Germain auch finanziell gelohnt. Allein für den triumphalen 5:0 (2:0)-Erfolg in München gegen Inter Mailand erhielt PSG 25 Millionen Euro an Prämien der UEFA.

  • WAS IST PASSIERT?

    Insgesamt nahmen die Franzosen damit 98,55 Millionen Euro nur an Prämien ein.

    Inter erhielt für das Desaster von München als Trostpflaster immerhin 18,5 Millionen und verdiente so wegen der besseren Ergebnisse in der Ligaphase sogar 99,5 Millionen Euro.

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  • EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:

    In der neu eingeführten Ligaphase hatte Inter sechs seiner acht Begegnungen gewonnen und mit dem vierten Platz direkt das Achtelfinale erreicht. Vor dem desaströsen Endspiel von München setzten sich die Nerazzurri ohne Niederlage in den K.o.-Duellen gegen Feyenoord Rotterdam, den FC Bayern und den FC Barcelona durch.

    PSG landete dank dreier Niederlagen nur auf dem 15. Rang in der ersten Phase des Wettbewerbs und qualifizierte sich erst über die Playoffs fürs Achtelfinale. Sowohl in der Runde der letzten 16 gegen Liverpool als auch im Viertelfinale gegen Aston Villa verloren die Franzosen je ein Spiel.

    Inters einer Niederlage in 14 Spielen bis zum Finale, 0:1 bei Bayer Leverkusen, stehen fünf Pleiten bei PSG gegenüber.

  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Bei beiden Klubs dürften sich somit die Gesamteinnahmen aus dieser Saison in der Königsklasse auf rund 150 Millionen Euro belaufen.

    Zu den reinen UEFA-Prämien kommen noch die Zuschauereinnahmen aus den Heimspielen und die sogenannte Wertprämie, bei der der Klub-Koeffizient und der Marktpool berücksichtigt werden.

    Im Topf der Wertprämie befinden sich 853 Millionen Euro. Maximal kann ein Klub aus diesem Topf auf 46,11 Millionen Euro kommen. Insgesamt stand in dieser Spielzeit die Rekordsumme von 2,467 Milliarden Euro zur Verfügung.

  • WIE GEHT ES WEITER?

    PSG und Inter winkt der nächste warme Geldregen bei der in Kürze startenden Klub-WM in den USA (14. Juni bis 13. Juli).

    Bei dem Mega-Event der FIFA bekommt es der neue Champions-League-Sieger aus Frankreich mit Atletico Madrid, Botafogo aus Brasilien und den Seattle Sounders zu tun.

    Inter trifft auf CF Monterrey (Mexiko), die Urawa Red Diamonds aus Japan und Argentiniens Kultklub River Plate.

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