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Obwohl sein Berater die Gerüchte dementierte: Große Überraschung um Jürgen Klopp?

Das wäre eine große Überraschung: Jürgen Klopp befindet sich angeblich doch in Gesprächen über einen neuen Job auf Vereinsebene.

  • Klopp zu Al-Ittihad? Es gibt angeblich nur eine Bedingung

    Wie der belgische Transferinsider Sacha Tavolieri von Sky berichtet, sei der derzeit noch bei Red Bull angestellte "Head of Global Soccer" von einem Engagement in Saudi-Arabien nicht abgeneigt und habe sogar mit Al-Ittihad über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen.

    Dabei hatte Klopps Berater Marc Kosicke vor rund einer Woche noch auf die Gerüchte über ein Wechsel zu dem Saudi-Klub mit einem klaren Dementi reagiert. "Das ist ausgeschlossen", erklärte er. Laut Tavolieri wurden die Gespräche am Sonntag aber wieder aufgenommen.

    Demnach wolle Al-Ittihad den 58-Jährigen als Technischen Direktor installieren. In Folge dessen würde sich Klopp vorrangig um die Transferbewegungen des Wüstenvereins kümmern. Klopp habe jedoch die Bedingung gestellt, seinen Job bei Red Bull erst nach Saisonstart respektive mit der Schließung des Transferfensters aufzugeben.

    Anders als in den meisten europäischen Ländern öffnet das Transferfenster in Saudi-Arabien allerdings einige Wochen später und hat dementsprechend auch länger geöffnet. Während beispielsweise in der Bundesliga vom 30. Juni bis 1. September offiziell transferiert werden darf, geht es im Nahen Osten erst am 22. Juli los.

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  • Inside Brazil's Main Training Camp for FIFA World Cup 2026Getty Images Sport

    Klopp: Immer wieder Spekulationen über einen RB-Abschied

    Klopp, der sich für den Brausehersteller neben RB Leipzig sowie Salzburg auch unter anderem um Vereine aus Brasilien, USA und Japan kümmert, besitzt noch einen Vertrag bis 2029. Spekulationen über eine vorzeitige Trennung oder gar eine Rückkehr ins Trainergeschäft halten sich jedoch schon seit längerer Zeit. Insbesondere bei Real Madrid war Klopp immer wieder Thema. So hatte der nun geschlagene Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme den Madridistas versprochen, im Falle eines Wahlsiegs mit Klopp verhandeln zu wollen. Gleichwohl hatte Klopp selbst immer wieder betont, in naher Zukunft nicht an die Seitenlinie zurückkehren zu wollen.

    Allerdings hatte es erst im März Gerüchte bezüglich interner Unstimmigkeiten gegeben. Von mehreren Streitpunkten zwischen dem Konzern und dem früheren Erfolgstrainer des BVB und FC Liverpool war in einem Bericht der L'Equipe die Rede.

    Darunter sei auch die Verpflichtung von Leipzig-Coach Ole Werner gefallen, dem zum damaligen Zeitpunkt noch das erneute Verpassen der Champions-League-Qualifikation gedroht hatte. Auch beim FC Paris, an dem Red Bull über zehn Prozent Anteile hält, soll es wegen Klopp geknirscht haben. Demnach seien dessen Kompetenzen nicht klar geregelt, weshalb er auf die Trainersuche des französischen Erstligisten im Frühjahr kein Einfluss gehabt haben soll und die Wahl deshalb auf Antoine Kombouare gefallen sei - ein Trainer außerhalb von Klopps Kosmos bei RB.