Nnamdi Collins hat eine enttäuschende Zeit bei Borussia Dortmund erlebt. Jetzt teilt der heutige Frankfurter gegen seinen Ex-Klub aus.
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gettyWAS WURDE GESAGT?
"Vielleicht wurde sich nicht immer an Vereinbarungen gehalten", erklärte Collins, der aktuell mit der deutschen U21-Nationalmannschaft in der Slowakei dem EM-Titel nachjagt, in einer Medienrunde. Er fügte hinzu: "Dann hockt man noch ein Jahr länger bei der U19. Ich war drei Jahre in der U19, das war schon ein bisschen lang".
WAS IST DER HINTERGRUND?
Der Innenverteidiger betonte, dass er während seiner Zeit bei den Westfalen durchaus ins Ausland hätte wechseln können - sich trotz der sportlich schwierigen Lage jedoch für einen Verbleib entschied. Europäische Topklubs wie der FC Chelsea, Manchester City und Juventus Turin sollen unter anderem angeklopft haben. "Ich war damals beim BVB und damit schon bei einem großen Klub. Ich habe mich bei Dortmund pudelwohl gefühlt. Es war überwiegend eine fantastische Zeit, deswegen habe ich mich entschieden, beim BVB zu bleiben", betonte er.
WUSSTEST DU?
Es ist nicht das erste Mal, dass sich der 21-Jährige zu seiner Zeit beim BVB äußert. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres stellte Collins klar, dass der BVB für ihn "Vergangenheit" sei. Mit Blick auf die sportliche Krise, in der sich Dortmund zu Beginn der Saison 2024/25 unter dem damaligen Trainer Nuri Sahin befand, betonte er bei Absolut Fußball: "Und um ehrlich zu sein, interessiert mich das auch gar nicht, was da abgeht, wie es da abgeht". Collins verfolge "die Spiele nicht mehr als andere Spiele in der Bundesliga. Ich hab abgeschlossen mit dem Kapitel und bin umso glücklicher hier zu sein."
imago imagesEIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:
Collins stand von 2019 bis September 2023 bei Borussia Dortmund unter Vertrag, durchlief mehrere Jugendmannschaften, kam jedoch nie in der Profimannschaft zum Einsatz. Zu Beginn der Spielzeit 2023/24 wechselte er schließlich für eine niedrige Millionensumme zu Eintracht Frankfurt, wo er inzwischen als wichtiger Rotationsspieler gilt.

