Schon kurz nachdem Albanien und Serbien im Dezember vergangenen Jahres in die gleiche WM-Qualifikationsgruppe gelost wurden, traf die UEFA die Entscheidung, bei den beiden Aufeinandertreffen jeweils keine Fans der Gästemannschaft zuzulassen.
Hintergrund sind die politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern, die vor knapp elf Jahren für ein Skandalspiel sorgten.
Bei jener Partie aus dem Oktober 2014 im Rahmen der Qualifikation zur EM 2016 im serbischen Belgrad waren auch schon keine Gästefans zugelassen. Darauf hatten sich die beiden Verbände vorab verständigt. Albanische Zuschauer durften also nicht ins Stadion, gegen Ende der 1. Halbzeit tauchte aber plötzlich eine Drohne mit einer großalbanischen Flagge über dem Spielfeld auf. Daraufhin entstanden Krawalle, an denen Spieler, Ordnungskräfte und Zuschauer beteiligt waren und die Partie musste letztlich beim Stand von 0:0 abgebrochen werden. Später wurde sie am grünen Tisch mit 3:0 für Albanien gewertet.
Seinerzeit war es das erste Länderspiel zwischen Albanien und Serbien, das Rückspiel rund ein Jahr später konnte dann zu Ende gebracht werden. Serbien gewann auswärts in Albanien mit 2:0.