Marcelo Gallardo wollte offenbar Karim Benzema los werden. Eine Einstellung, die man bei Al-Ittihad nicht akzeptiert.
Louay Nazer, Präsident des saudi-arabischen Erstligisten Al-Ittihad, hat bestätigt, dass Marcelo Gallardo nicht länger Trainer des Vereins sein wird.
WAS WURDE GESAGT?
"Gallardo hat erhebliche Fehler gemacht, indem er das Aus von Benzema gefordert hat, was inakzeptabel ist", wird Nazer von Transferexperte Fabrizio Romano zitiert.
Offensichtlich wollte Gallardo also nicht weiter mit Al-Ittihad-Superstar Karim Benzema zusammenarbeiten. Der 36-jährige frühere Real-Madrid-Stürmer wurde seit seiner Ankunft in Saudi-Arabien im vergangenen Sommer schon häufiger mit einem frühzeitigen Abschied in Verbindung gebracht, steht bei Al-Ittihad aber noch bis 2026 unter Vertrag.
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WAS IST DER HINTERGRUND?
Benzema sei "ein essenzieller Teil des Projektes von Saudi-Arabien und dem Verein", betonte Al-Ittihad-Boss Nazer die Bedeutung des Torjägers.
Für die Nachfolge von Gallardo habe man indes "zwei bis drei Optionen", führte er aus.
EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN
Gallardo hatte Al-Ittihad erst im November vergangenen Jahres übernommen. Sein Vertrag ist eigentlich noch bis 2025 datiert, eine offizielle Mitteilung des Vereins zur Entlassung des Argentiniers gab es bis dato noch nicht.
Benzema ist indes bisher 29-mal für Al-Ittihad aufgelaufen. Dabei gelangen dem französischen Stürmerstar 13 Tore und acht Assists.