Geht jetzt alles ganz schnell? Rodri könnte offenbar doch noch in diesem Sommer von Manchester City zu Real Madrid wechseln.
Transfer-Insider Matteo Moretto will erfahren haben, dass der Mittelfeldspieler den Königlichen bereits eine Zusage gegeben hat. Eine Einigung über die Vertragsmodalitäten mit dem frisch gebackenen Weltmeister stehe demnach unmittelbar bevor.
Ein Kontaktaufnahme mit den Vertretern von Manchester City habe es allerdings noch nicht gegeben. Die Skyblues versuchen seit geraumer Zeit vergeblich das 2027 auslaufende Arbeitspapier des 30-Jährigen zu verlängern.
Die angeblich neuen Entwicklungen passen auch zu den jüngst getroffenen Aussagen von Transferexperte Fabrizio Romano, wonach Rodri davon "träumen" und es "lieben" würde, das Trikot der Madrilenen zu tragen. Für den besten Spieler der WM 2026 wäre ein Wechsel in die spanische Hauptstadt auch mit einer Rückkehr verbunden. Rodri durchlief in seiner Jugend die Nachwuchsabteilung bei Atletico Madrid und spielte in der Saison 2018 /19 für Reals Stadtrivalen. Im März hatte er in einem Interview schon selbst erklärt, dass man Real bei einem Angebot "nicht so einfach absagen" könne.
Real-Boss Florentino Perez soll seine Meinung geändert haben
Allerdings räumte Romano ein, dass ein Transfer erst nach der kommenden Spielzeit - wenn Rodri nach aktuellem Stand ablösefrei zu haben wäre - realistisch sei, da sich Real-Präsident Florentino Perez gegen eine Verpflichtung stellen würde. Davon hatte zuvor auch The Athletic berichtet. In einem nun erschienen Bericht von Radio Marca ist allerdings von einem Umdenken die Rede. Das Blatt soll sich inzwischen gewendet haben.




Dass Rodri mit einem Wechsel zu Real in Verbindung gebracht wird, ist keineswegs neu. Schon rund um dessen Gewinn des Ballon d'Or im Zuge seiner Fabelsaison 2023/24 hatte es etwaige Gerüchte geben, dass ihn die Blancos als Nachfolger des langjährigen Mittelfeld-Duo Toni Kroos und Luka Modric auserkoren hätten - ausgerechnet der Verein, der die Verleihung der größten individuellen Auszeichnung des Weltfußballs damals boykottiert hatte.
Getty ImagesJose Mourinho zurück bei Real Madrid: Bedarf im Mittelfeld?
Doch auch zwei Jahre später herrscht durchaus Bedarf im Mittelfeldzentrum der Madrilenen. Nach zwei titellosen Jahren in Serie und der Trainer-Rückkehr von Jose Mourinho bastelt Real zwar seit Wochen an einem hochkarätigen Starensemble, ein Spieler mit den Anlagen von Rodri wurde jedoch noch nicht verpflichtet. Zu den bisherigen Neuzugängen zählen Linksverteidiger Marc Cucurella, Rechtsverteidiger Denzel Dumfries, Innenverteidiger Ibrahima Konate und der offensive Mittelfeldspieler Bernardo Silva. Darüber hinaus könnte Michael Olise vom FC Bayern München die Offensive verstärken.
Dem Vernehmen nach würde Mourinho das defensive Mittelfeld deshalb gerne noch verstärken. Aus dem aktuellen Kader können dort Aurelien Tchouameni, Eduardo Camavinga und Eigengewächs Thiago Pitarch agieren. Erstere beiden wussten in der jüngeren Vergangenheit aber nicht durchweg zu überzeugen, weshalb es um das Duo nach Ende der enttäuschenden Spielzeit 2025/26 auch schon lose Abwanderungsgerüchte gegeben hatte.
Bei einer Ankunft Rodris müsste womöglich Camavinga gehen, da Vertrag von Tchouameni unlängst bis 2031 verlängert wurde. Zuvor hatte es hartnäckige Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Manchester United gegeben.
