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Tottenham Hotspur v Newcastle United - Premier League 2026/27Getty Images Sport

Nick Woltemade zum BVB? Dortmund lehnte offenbar spektakulären Tausch mit Newcastle United ab

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Wäre Nick Woltemade doch um ein Haar in der Bundesliga bei Borussia Dortmund gelandet? Wie die Sport Bild berichtet, ließ der BVB offenbar einen spektakulären Tausch-Deal in letzter Minute platzen.

Demnach hätte Woltemade-Klub Newcastle United den Schwarz-Gelben ein erneutes Angebot für Mittelfeldspieler Felix Nmecha unterbreitet, wobei Woltemade in einen möglichen Deal dabei als Tauschobjekt verrechnet worden wäre, um so die Ablösesumme zu drücken.

Sky hatte bereits Anfang August vom Interesse der Magpies an Nmecha berichtet, wobei BVB-Boss Ole Book einem Abgang des deutschen Nationalspielers relativ schnell einen Riegel vorgeschoben hatte. Die Aussagen schienen Newcastle jedoch nicht abgeschreckt zu haben, obwohl Dortmunds Sportdirektor erklärt hatte, dass ein Wechsel von Nmecha "höchst unwahrscheinlich" sei und er einen Transfer in diesem Sommer "ziemlich sicher ausschließen" könne. Eine kleine Hintertür hatte sich Bock allerdings offen gelassen: "Natürlich kann es theoretisch immer mal wieder astronomische Summen geben."

Der Woltemade-Klub wollte jene Summe mit dem Tauschangebot reduzieren, wenngleich der Arsenal-Wechsel von Kapitän Bruno Guimaraes rund 87,5 Millionen Euro in die Kassen gespült hatte. Zuvor verabschiedete sich bereits Anthony Gordon für mehr als 80 Millionen Euro zum FC Barcelona und Sandro Tonali ging für 108 Millionen Euro plus Boni zu Tottenham.

Gonzalez statt Nmecha: Newcastle verleiht Woltemade nach Turin

Welche Ablöse für den BVB "astronomisch" genug gewesen wäre, wurde nicht offiziell kommuniziert. Für einen sofortigen Transfer wären aber wohl 100 bis 120 Millionen Euro fällig gewesen, um Book und Borussia überhaupt erst an den Verhandlungstisch zu locken. Letztlich fand Newcastle seinen neuen zentralen Mittelfeldspieler aber in Nico Gonzalez, der für 56 Millionen Euro von Manchester City kam, während Woltemade schließlich auf Leihbasis zu Juventus ging.

Nmecha wechselte 2023 für 30 Millionen Euro Ablöse vom VfL Wolfsburg zum BVB. Nach anfänglichen Schwierigkeiten - auch aufgrund von Verletzungen - etablierte er sich unter Trainer Niko Kovac als Leistungsträger im defensiven Mittelfeld. Dort ist er auch für die neue Saison neben Jobe Bellingham beim BVB eigentlich fest vorgesehen. In der vergangenen Spielzeit kam er in 42 Pflichtspielen für den deutschen Vizemeister auf fünf Treffer und drei Vorlagen.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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