Marokko-Legende Mustapha Hadji vor WM-Auftakt gegen Iran: "Dafür werden uns die Leute ihr Leben lang dankbar sein"

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Bei der WM 1998 trumpfte Mustapha Hadji mit Marokko auf. Nun ist er Assistent - und weiß, worum es geht, wenn man sein Land repräsentiert.

Marokko-Legende Mustapha Hadji, einer der Stars des bei der WM 1998 unglücklich in der Vorrunde gescheiterten Teams der Nordafrikaner und heute einer der Assistenten von Marokko-Trainer Herve Renard, hat vor dem ersten Spiel bei der WM 2018 gegen Iran am Freitag (17 Uhr im LIVE-TICKER) an den Nationalstolz der Spieler appelliert.

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"Man kann jede Champions League der Welt spielen, man kann gewinnen und im Weltfußball tun, was man will - dein Land steht über allem", sagte Hadji exklusiv gegenüber Goal. "Ich sage es Ihnen ganz ehrlich, denn auch ich habe das gelebt: Was wir als Nation gewinnen, was wir tun, wenn wir unser Land repräsentieren, ist unbezahlbar, wirklich."

Marokko-Legende Hadji: "Müssen über unsere Grenzen gehen"

Der 46-Jährige hatte bei Marokkos bisher letzter WM-Teilnahme 1998 in Frankreich im ersten Spiel gegen Norwegen ein herausragendes Tor erzielt und ist seither eine Legende in seinem Heimatland. Die Marokkaner schieden damals nach dem Remis gegen Norwegen, einer Niederlage gegen Brasilien und einem klaren Sieg gegen Schottland sehr unglücklich in der Vorrunde aus.

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2018 in Russland soll es trotz der beiden schweren Gruppengegner Spanien und Portugal besser laufen. "Wir spielen für unser Land. Wir müssen mit Mumm und mit Herz spielen, das wollen die Leute sehen", betonte Hadji. "Es ist ein Privileg, für sein Land spielen zu dürfen. Wir dürfen das nicht vernachlässigen, müssen immer da sein und über unsere Grenzen gehen, da es um unser Land geht. Was man mit diesem Team erreicht, dafür werden uns die Leute ihr Leben lang dankbar sein."

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