Manchester City leiht Kayky für den Rest des Jahres nach Brasilien aus

WAS IST PASSIERT? Manchester City hat einen neuen Leih-Klub für Kayky gefunden. Der 19-jährige Außenstürmer, der eigentlich an Paços Ferreira ausgeliehen war, bricht seine Zelte in Portugal vorzeitig ab und wechselt zu EC Bahia nach Brasilien.

Die Leihe läuft bis Ende Dezember. Kayky soll in seinem Heimatland Spielpraxis sammeln und bestenfalls den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.

WAS IST DER HINTERGRUND? Das Team um Trainer Pep Guardiola verpflichtete den heute 19-Jährigen im August 2021 für zehn Millionen Euro. Dem Nachwuchstalent gelang es allerdings nicht, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Seine Bilanz für die Citizens: zwei Einsätze über insgesamt zehn Minuten in einem Jahr.

Um sich besser entwickeln zu können, ging Kayky im Sommer vergangenen Jahres daher per Leihe zu Paços Ferreira nach Portugal. Seine Bilanz dort: mager. In neun Spielen stand der Brasilianer insgesamt 307 Minuten lang auf dem Platz, dabei gelangen ihm weder Tor noch Assist.

DIE BILDER ZUR NEWS:

Kayky Manchester City 2022-23Getty ImagesKaykyGetty Images

WAS WURDE GESAGT? Pep Guardiola äußerte sich zum Wechsel des Nachwuchsspielers nicht, seit dessen Ankunft im Sommer 2021 stellte er aber das große Potenzial des Brasilianers heraus: "Wir wissen um sein Talent, sonst hätten wir ihn nicht verpflichtet. Er ist ein sehr kluger Spieler und immer sehr gut vorbereitet", sagte der Trainer bei einer Pressekonferenz des Vereins, nachdem Kayky bereits einige Monate im Klub mittrainiert hatte.

WIE GEHT ES WEITER? Kayky spielte vor seinem Wechsel in die Premier League 2021 für Fluminense in der brasilianischen Liga und machte dort mit seinen Leistungen zahlreiche europäische Top-Klubs auf sich aufmerksam.

Zurück in der Heimat soll Kayky den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Gelingt das bis Ende des Jahres nicht, gilt eine weitere Leihe oder gar ein Transfer des 19-Jährigen als nicht ausgeschlossen. Sein Vertrag bei den Citizens läuft noch bis 2026.

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