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Real Madrid v Villarreal CF - LaLiga EA Sports 2026/27Getty Images Sport

Jose Mourinho schaut lieber Bayerns Sieg gegen Leipzig als den FC Barcelona

Hinter den beiden spanischen Giganten liegen turbulente Spiele in LaLiga: Sowohl Spitzenreiter FC Barcelona (5:2 gegen Betis) als auch Erzrivale Real Madrid (4:1 gegen den FC Sevilla) gewannen am Wochenende deutlich. Hinterher aber stand jeweils eine vermeintliche Bevorzugung im Fokus der Berichterstattung.

Den Anfang machte Barcas spektakuläres 5:2 am Samstag beim Tabellenvierten Betis. Unter anderem wegen eines von Lamine Yamal provozierten Platzverweises gegen Betis-Mittelfeldspieler Facundo Bernal schäumte Betis-Trainer Manuel Pellegrini später vor Wut und sprach von "einer Schande" sowie "unverständlichen und unerklärlichen Entscheidungen".

Da Barcelona und Schiedsrichter vor allem bei Real ein Reizthema sind, wurde Real-Trainer Jose Mourinho am Sonntag nach dem Erfolg seiner Mannschaft gegen den FC Sevilla danach gefragt. Konkret wollte ein Reporter wissen, was er von der Spielleitung von Schiedsrichter Ricardo de Burgos gehalten haben.

Mourinho lieferte eine überraschende Antwort: "Ich habe es nicht gesehen. Keine Wiederholung, keine Highlights, nichts. Ich habe stattdessen Leipzig geschaut." Das Spiel von Reals kommendem CL-Gegner Leipzig gegen den FC Bayern in der Bundesliga (1:6) fand zeitgleich mit Barcelonas Spiel bei Betis statt.

Mourinho erklärte: "Ich wollt nur an Sevilla denken, aber die Hausaufgaben für dieses Spiel waren schon erledigt." Er sei in der Vorbereitung auf ein Spiel "oldschool" und quartiere sich vor Partien alleine oder mit einem Assistenten im Trainingszentrum Valdebebas ein: "Ich kann mich da gut konzentrieren. Ich habe Bayern gegen Leipzig geschaut und nichts anderes mitbekommen. Das ist kein Witz, ich habe es wirklich nicht gesehen."

Da die Partie dann hohe Wellen schlug, ging sie aber doch nicht spurlos an ihm vorbei: "Später habe ich das Gerede darüber vernommen. Und es hat mich auch nicht überrascht." Lächelnd ergänzte er: "Ein normaler Tag im Büro."

Real Madrid v Sevilla FC - LaLiga EA Sports 2026/27Getty Images

Gegen wen spielen Real Madrid und der FC Barcelona als nächstes?

Allerdings witterte auch Reals Gegner vom Sonntag eine Benachteiligung. Beim FC Sevilla war man sich unisono einig, dass Traumtorschütze Arda Güler wegen eines vermeintlichen Ellenbogenschlags im Laufduell mit Peque Fernandez hätte vom Platz fliegen müssen.

Dazu wollte Mourinho sich nicht äußern, schließlich gebe es keine TV-Bilder, die den Vorfall eindeutig auflösten. Aber: Falls Real einmal bevorteilt werden sollte, werde er "nicht zögern, dies zuzugeben", so der Portugiese.

Real (gegen Leipzig) und Barcelona (gegen PSG) sind also unter der Woche in der Champions League im Einsatz. Anschließend richtet sich der Fokus auf das direkte Duell in der Meisterschaft. "Vor Mittwoch um 23 Uhr werde ich keine Minute an unseren nächsten Gegner in der Liga verschwenden", stellte Mourinho klar.

FBL-ESP-LIGA-REAL MADRID-SEVILLAGetty Images

Mourinhos Blancos stehen beim Gastspiel im Camp Nou am Sonntagabend bereits unter Druck: Sie belegen in der Tabelle nach neun Spieltagen nur den dritten Platz und haben auf den souveränen Spitzenreiter Barca schon sechs Zähler Rückstand.

Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 93 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".

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