Wie Transfer-Experte Matteo Moretto von der spanischen Zeitung Marca berichtet, gibt es nach wie vor erhebliche Differenzen zwischen ter Stegens Klub Barcelona und dem niederländischen Rekordmeister.
Offenbar haben beide Klubs auf finanzieller Ebene noch nicht zusammen gefunden, was die Aufteilung des Gehalts des deutschen Torhüters sowie die steuerliche Behandlung der monatlichen Zahlungen angeht.
Aufgrund der Financial-Fair-Play-Regeln will Barcelona wohl keine weiteren Zugeständnisse an Ajax machen. Der katalanische Verein bleibt hart, was Amsterdam wiederum wenig Spielraum lässt, um die Verhandlungen weiter voranzutreiben. Die Gespräche seien erneut in eine Sackgasse geraten, heißt es. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sich beide Vereine am Ende einig werden.
Getty ImagesMarc-Andre ter Stegen vor Trainingsstart beim FC Barcelona
Ter Stegen war bereits in der vergangenen Saison an den LaLiga-Konkurrenten Girona verliehen worden. Damals zahlte der kleine Verein spanischen Medienberichten zufolge nur eine Million Euro des Salärs. Das Jahresgehalt des Keepers bei Barca wird auf rund zehn Millionen Euro geschätzt.
Allerdings verletzte sich ter Stegen schnell schwer, sodass er insgesamt nur zwei Partien für Girona machte. Trotzdem musste der Klub den zuvor vereinbarten Bruchteil des Gehalts komplett zahlen. Genau dies wolle Ajax nun verhindern und den zu tragenden Teil des Gehalts an die Einsatzzeiten von ter Stegen knüpfen.




Ter Stegen, der bei Barca noch bis 2028 unter Vertrag steht, bereitete sich bei den Katalanen bereits in den vergangenen Tagen intensiv auf die neue Saison vor, obwohl das erste offizielle Barca-Training erst am Montag stattfindet. Dann wird ter Stegen die obligatorische Leistungsdiagnostik absolvieren und aller Voraussicht nach grünes Licht für Pflichtspieleinsätze in der kommenden Saison erhalten.
Etwas überraschend stand ter Stegen am Samstag sogar bei einem Testspiel der Katalanen auf dem Rasen. Coach Hansi Flick brachte ihn für die zweite Hälfte der Partie gegen den spanischen Drittligisten Club Esportiu Europa. Am Ende gewann Barcelona die Partie mit 4:1.
