FC Barcelona: Alonso-Transfer könnte wohl drastische Folgen haben

WAS IST PASSIERT? Laut der AS hat sich Marcos Alonsos Jugendverein und Viertligist AD Unión Adarve an die FIFA gewandt, um eine finanzielle Ausbildungsentschädigung einzufordern. Der Verein kritisiert, dass der Linksverteidiger nicht wie angegeben ablösefrei zum FC Barcelona gegangen ist, sondern dass der Wechsel mit dem Aubameyang-Transfer zum FC Chelsea verrechnet wurde.

Die Blues sollen zwölf Millionen Euro für den Gabuner gezahlt haben, was laut Adarve auffällig wenig war. Nun fordert man dem Vernehmen nach einen Betrag in Höhe von 103.000 Euro. Weiter heißt es, dass der Viertligist LaLiga meldet, dass man Beweise hat, wonach die Blaugrana bereits im Mai mit Alonso verhandelten. Dem Bericht zufolge sind die Chancen, dass dieser Vorgang auch erfolgreich für Adarve endet, eher gering.

WAS IST DER HINTERGRUND? Marcos Alonso wechselte im September vergangenen Jahres zu Barça. Der 32-Jährige verlängerte seinen Vertrag bei den Blues nicht und konnte sich daher, so jedenfalls die bisherige Erklärung des spanischen Tabellenführers, ablösefrei den Katalanen anschließen. Aubameyang hingegen wechselte zu Chelsea, bisher wurde jedoch von keinem der beiden Vereine kommuniziert, dass diese Deals miteinander in Verbindung standen.

DIE BILDER ZUR NEWS:

Marcos Alonso Barcelona 2022-23Getty20230207_Aubameyang(C)Getty images

WIE GEHT ES WEITER? Vorerst bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe von Adarve auch als wahr herausstellen. Sollte dies der Fall sein, müsste Barca wohl den sechsstelligen Betrag an Alonsos Ex-Klub überweisen. Ob es darüber hinaus Konsequenzen für den ohnehin schon finanziell angeschlagenen Verein hätte, ist unklar.

Werbung
0