WAS IST PASSIERT? Thomas Müller wird seine Karriere in der Nationalmannschaft offenbar nicht beenden, jedoch erst einmal nicht berücksichtigt werden. Wie die Sport Bild berichtet, steht die Bayern-Legende Bundestrainer Hansi Flick zwar weiterhin zur Verfügung, man habe allerdings vereinbart, dass Müller nicht für jedes Spiel vorgesehen ist.
Bei den kommenden Partien im März - den ersten nach dem bitteren WM-Aus - soll der 33-Jährige demnach nicht dabei sein. Da er jedoch auf Abruf bereit stehe, sei eine Nominierung für weitere Spiele absolut möglich.
WAS WURDE GESAGT? "Ich weiß nicht genau, wie es weitergeht", hatte Müller nach dem 4:2-Sieg gegen Costa Rica in der ARD gesagt und sich bei den Zuschauern bedankt: "Es war ein enormer Genuss, wir haben unglaubliche Momente miteinander gehabt. Ich habe in jedem Spiel versucht, mein Herz auf dem Platz zu lassen." Er habe es "mit Liebe getan. Und alles Weitere muss ich jetzt erstmal sehen."
In der Mixed Zone ruderte er allerdings direkt ein wenig zurück und erklärte, dass er "seinen Emotionen freien Lauf" gelassen habe: "Was die Zukunft betrifft, werde ich mir auch die nötige Zeit geben, ein paar Tage nachdenken, mich auch mit meiner Frau und dem Bundestrainer besprechen, was der Plan ist und dann werde ich mich dazu konkret äußern."
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Getty ImagesWIE GEHT ES WEITER? Während die Zukunft von Müller in der Nationalmannschaft noch nicht geklärt ist, geht laut dem Bericht die Tendenz bei Ilkay Gündogan klar zu einer Fortsetzung der DFB-Karriere. 2021 sei Flick ein Hauptgrund dafür gewesen, dass der Mittelfeldspieler weitermachte. Sowohl bei ihm als auch bei Müller könnte dann aber spätestens nach der Heim-EM 2024 Schluss sein.
EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN: Müller machte bisher 121 Länderspiele - nur drei Spieler machten bisher mehr Spiele für Deutschland -, in denen er 44 Tore erzielte. Sein größter Erfolg im Nationaltrikot ist der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.



