Der 1. FC Köln darf sich nach dem Länderspiel zwischen Deutschland und Serbien wohl über eine Millionen-Zahlung vom FC Bayern München freuen. Der Grund: Jonas Urbig.
Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, wird damit eine Klausel aus Urbigs Wechsel zum FC Bayern im Januar 2025 aktiviert. Die Münchner hatten damals eine fixe Ablösesumme von sieben Millionen Euro an den 1. FC Köln überwiesen. Durch das DFB-Debüt steigt diese nun um eine Bonuszahlung von etwas mehr als einer Million Euro.
Dabei soll es sich jedoch nur um einen Teil der vereinbarten erfolgsabhängigen Bonuszahlungen. Insgesamt kann die Summe dem Bericht zufolge auf bis zu 15 Millionen Euro anwachsen.
Jonas Urbig war bei der WM als Trainingstorhüter mit dabei
Urbig ist auch in dieser Saison nicht Stammtorhüter beim FC Bayern und muss sich weiterhin hinter Manuel Neuer anstellen. Sein Können hat der 23-Jährige jedoch bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Beim Rekordmeister gilt er als designierter Nachfolger des mittlerweile 40-jährigen Neuer.
In der laufenden Spielzeit absolvierte Urbig bislang zwei Pflichtspiele für die Bayern. Sein Debüt für die Nationalmannschaft steht hingegen noch aus, obwohl ihn Julian Nagelsmann im vergangenen März erstmals nominiert hatte. Aufgrund einer Kapselverletzung kam er jedoch zu keinem Einsatz. Bei der WM in Nordamerika war Urbig als Trainingstorhüter dabei.
Für das DFB-Team geht es dabei zugleich darum, den Fehlstart in die Klopp-Ära vergessen zu machen. Auf das 1:1 zum Debüt des neuen Bundestrainers gegen die Niederlande folgte eine 0:1-Niederlage gegen Griechenland. Gegen Serbien bietet sich Klopp nun die dritte Chance auf seinen ersten Sieg als Bundestrainer.
Häufig gestellte Fragen
Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Cafe Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.
An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 432.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).
Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.
Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.
Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:
6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)
Der FC Bayern München hat 35-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.
Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.
Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verstorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.
Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:
Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribery, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Elber, Robert Lewandowski, Thomas Müller, Harry Kane und Claudio Pizarro.
Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:
Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.
Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.
Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.
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