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Klubboss von Al-Hilal bestätigt Verhandlungen mit Cristiano Ronaldo

15:19 MESZ 27.09.22
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Der saudi-arabische Klub Al-Hilal verhandelte im Sommer mit Cristiano Ronaldo. Der Transfer scheiterte laut dem Präsidenten nicht am Geld.

Fahad ben Nafel, Präsident des saudi-arabischen Spitzenklubs Al-Hilal, hat bestätigt, dass sein Verein in diesem Sommer Vertragsgespräche mit Manchester Uniteds Starstürmer Cristiano Ronaldo führte. "Ja, wir haben mit Ronaldo verhandelt", sagte er in der auf dem YouTube-Kanal Thamanya veröffentlichten Radiosendung Socrates.

In dieser nannte ben Nafel auch den Grund, aus dem der portugiesische Nationalspieler schließlich nicht in die Saudi League wechselte. "Das Problem war nicht das Geld. Al-Hilal ist in der Lage, die Stars dieser Welt zu holen. Das Problem war die Entscheidung des Sportschiedsgerichts, die uns daran hindert, neue Spieler zu registrieren", erklärte ben Nafel.

Cristiano Ronaldo wollte Manchester United verlassen

Hintergrund: Gegen Al-Hilal war im Mai eine Transfersperre verhängt worden. Mittelfeldspieler Mohamed Kanno ließ damals einen Wechsel zu Al-Nassr platzen, weshalb er verbotenerweise bei zwei verschiedenen Vereinen unter Vertrag stand. Al-Hilal wurde in diesem Zuge bestraft.

In diesem Sommer machten Berichte über ein großes Angebot aus Saudi-Arabien an Ronaldo die Runde. Dieses hätte der 37-Jährige, so hieß es, trotz eines erstaunlichen finanziellen Umfangs abgelehnt.

Ronaldo hatte im vergangenen Transferfenster versucht Manchester United trotz eines noch bis 2023 laufenden Vertrags zu verlassen. Obwohl er von seinem Berater bei vielen europäischen Topklubs angeboten wurde, blieb er aber bei den Red Devils.