Der portugiesische Mittelfeldakteur Bruno Fernandes stand in diesem Sommer vor einem Transfer zum Champions-League-Finalisten Tottenham Hotspur. Wie der 24-Jährige in einem Interview mit GQ Portugal verriet, hatten sich die Spurs mit ihm bereits auf einen Transfer geeinigt, doch Sporting verhinderte den Deal.
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"Wie ihr alle wisst, hat Tottenham viele Angebote für mich abgegeben. Bei mir stimmte alles – zumindest praktisch", verriet Fernandes und führte fort: "Ich habe nie große finanzielle Forderungen gestellt. Es war und ist mein Ziel in England zu spielen. Sporting weiß das – jeder weiß das."
Fernandes über Sportings Absage an Tottenham-Wechsel: "Muss diese Entscheidung akzeptieren"
Tottenham soll jedoch nicht auf die geforderte Ablöse in Höhe von 70 Millionen Euro eingegangen sein, weshalb Sporting den Nordlondonern letztlich einen Korb gab. "Für Sporting war das Gebot nicht genug und ich muss diese Entscheidung akzeptieren", so Fernandes.
Infolge der Absage verpflichteten die Londoner Giovani Lo Celso von Real Betis Sevilla. Neben Tottenham sollen auch Manchester United und der FC Liverpool vor dem Ablauf der Transferfrist an Fernandes interessiert gewesen sein.
Real Madrid Favorit auf Bruno Fernandes von Sporting
Zuletzt wurde zudem über einen Transfer des Portugiesen zu Real Madrid spekuliert. Dort stellt er eine Alternative zu Wunschkandidat Paul Pogba (ManUnited) dar, dessen Wechsel zu den Königlichen immer unwahrscheinlicher wird.
Erst 2017 wechselte Fernandes für rund 9,7 Millionen Euro von Sampdoria Genua zu Sporting und erzielte seitdem 49 Tore in 113 Spielen für die Lissabonner. Im vergangenen Juni gewann er mit der portugiesischen Nationalmannschaft die erste Ausgabe der Nations League.




