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WM 2026: Warum spielt Xherdan Shaqiri bei der Schweiz nicht? Verletzung, aussortiert oder Rücktritt?

Wenn Ihr Spiele der Schweiz bei der WM 2026 schaut, fragt Ihr Euch womöglich: Was ist eigentlich mit Xherdan Shaqiri? Warum ist der ehemalige Bayern-Star bei den Schweizern nicht dabei?



Steckt eine Verletzung dahinter? Wurde der mittlerweile 34-jährige offensive Mittelfeldspieler von Nationaltrainer Murat Yakin aussortiert? Oder hat Shaqiri, inzwischen zurück bei seinem Jugendklub FC Basel, schlichtweg seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet? GOAL liefert Euch jetzt die Antwort.

  • WM 2026: Warum spielt Xherdan Shaqiri bei der Schweiz nicht? Verletzung, aussortiert oder Rücktritt?

    Dass Xherdan Shaqiri bei der WM 2026 nicht mehr für die Schweiz spielt, hat einen einfachen Grund: Der Edeltechniker mit dem fulminanten Torabschluss hat seine Nationalmannschaftskarriere vor knapp zwei Jahren beendet.

    Nach der EM 2024 in Deutschland verkündete Shaqiri mit damals 32 Jahren seinen Rücktritt aus der Schweizer Landesauswahl. "Sieben Turniere, viele Tore, 14 Jahre Schweizer A-Nationalmannschaft und unvergessliche Momente. Es ist Zeit, mich von der Nati zu verabschieden", schrieb der frühere Liverpooler im Juli 2024 bei X.

    Wenige Tage zuvor hatte er im EM-Viertelfinale gegen England das letzte seiner insgesamt 125 Länderspiele absolviert. Shaqiri war kurz vor dem Ende der Verlängerung eingewechselt worden, auch nach 120 Minuten stand es 1:1. Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen, Shaqiri verwandelte seinen Versuch. Doch letztlich hatten die Engländer das bessere Ende für sich und für die Schweiz war in der Runde der letzten Acht Schluss.

    Zweieinhalb Wochen zuvor hatte Shaqiri für sein letztes Highlight im Nationaltrikot gesorgt: Im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Schottland erzielte er ein absolutes Traumtor zum 1:1-Ausgleich und gleichzeitig auch Endstand.

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    WM 2026: Warum spielt Xherdan Shaqiri bei der Schweiz nicht? Ein Comeback war möglich

    Nachdem er zuvor zweieinhalb Jahre für Chicago Fire in der MLS gespielt hatte, kehrte Shaqiri wenige Wochen nach seinem letzten Länderspiel zum FC Basel zurück - und wie! Der Heimkehrer spielte eine überragende Saison 2024/25, führte Basel zum Gewinn des Schweizer Doubles aus Meisterschaft und Pokal.

    Im Sommer 2025, knapp ein Jahr nach dem Rücktritt des genialen Linksfußes, hätte Nationalcoach Yakin Shaqiri angesichts von dessen herausragenden Leistungen in Basel gerne zu einem Comeback überredet. "Ich habe versucht, ihn zu erreichen, und ihm dann eine Sprachnachricht geschickt", verriet Yakin seinerzeit dem kicker. Er betonte: "Von meiner Seite ist die Türe offen, es muss aber auch von ihm die Bereitschaft kommen."

    Shaqiri nahm den Hoffnungen von Yakin und auch den Schweizer Fans auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft aber rasch den Wind aus den Segeln: "Es ist natürlich immer schön, wenn der Nati-Trainer an einen denkt. Aber ihr kennt ja meine Gedanken zur Nati im Moment. Das bleibt auch so. Ich bin sehr zufrieden, wie es ist", sagte der Mittelfeldmann der Schweizer Zeitung Blick. Bis heute ließ sich Shaqiri nicht zu einem Comeback überreden, weshalb die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ohne ihn stattfindet.

  • WM 2026: Warum spielt Xherdan Shaqiri bei der Schweiz nicht? Seine Highlights im Nationalteam

    Im März 2010 hatte Shaqiri als 18-Jähriger für die Schweizer A-Nationalmannschaft debütiert. Bei einer 1:3-Testspielniederlage gegen Uruguay wurde der Youngster seinerzeit vom damaligen Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld von Beginn an gebracht, spielte eine Halbzeit.

    Hitzfeld nahm Shaqiri wenige Monate später dann auch mit zur WM 2010, dort reichte es beim enttäuschenden Vorrunden-Aus allerdings nur für einen Kurzeinsatz beim 0:0 gegen Honduras im letzten Gruppenspiel.

    Sein erstes Länderspieltor gelang Shaqiri im September 2010, als er bei einer 1:3-Testspielniederlage gegen England das einzige Tor für seine Mannschaft erzielte. Das erste große Turnier, bei dem Shaqiri eine Hauptrolle spielte, war die WM 2014 in Brasilien. Beim 3:0 zum Vorrundenabschluss gegen Honduras schnürte er einen Hattrick, letztlich war im Achtelfinale gegen den späteren Vize-Weltmeister Argentinien nur knapp Endstation (0:1 n.V.).

    Mit der EM 2016, der WM 2018, der EM 2021, der WM 2022 und der EM 2024 nahm Shaqiri an fünf weiteren großen Turnieren teil. Das beste Abschneiden waren dabei die beiden Viertelfinals bei EM 2021 und 2024. Beide Male schlugen sich Shaqiri und Co. gegen einen großen Favoriten wacker, sowohl gegen Spanien 2021 als auch gegen England 2024 scheiterte die Schweiz erst nach Elfmeterschießen.

    Xherdan Shaqiri: Seine Nationalmannschaftskarriere in Zahlen


    Länderspieldebüt

    3. März 2010 (1:3 gegen Uruguay, Testspiel)

    Länderspiele

    125

    Länderspieltore

    32

    Erstes Länderspieltor

    7. September 2010 (1:3 gegen England, Testspiel)

    Letztes Länderspieltor

    19. Juni 2024 (1:1 gegen Schottland, EM 2024)

    Letztes Länderspiel

    6. Juli 2024 (EM-Viertelfinale 2024 gegen England)

    WM-Teilnahmen

    2010 (1 Spiel, 0 Tore, Vorrunde), 2014 (4 Spiele, 3 Tore, Achtelfinale), 2018 (4 Spiele, 1 Tor, Achtelfinale), 2022 (3 Spiele, 1 Tor, Achtelfinale)

    EM-Teilnahmen

    2016 (4 Spiele, 1 Tor, Achtelfinale), 2021 (5 Spiele, 3 Tore, Viertelfinale), 2024 (2 Spiele, 1 Tor, Viertelfinale)


  • FC Basel 1893 v VfB Stuttgart - UEFA Europa League 2025/26 League Phase MD2Getty Images Sport

    Xherdan Shaqiri ist nicht dabei: Der Kader der Schweiz bei der WM 2026


    TOR

    Gregor Kobel (Borussia Dortmund), Marvin Keller (Young Boys Bern), Yvon Mvogo (FC Lorient)

    ABWEHR

    Aurele Amenda (Eintracht Frankfurt), Manuel Akanji (Inter Mailand), Luca Jaquez (VfB Stuttgart), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Eray Cömert (FC Valencia), Miro Muheim (Hamburger SV), Ricardo Rodriguez (Betis Sevilla), Silvan Widmer (1. FSV Mainz 05)

    MITTELFELD

    Denis Zakaria (AS Monaco), Ardon Jashari (AC Mailand), Granit Xhaka (AFC Sunderland), Johan Manzambi (SC Freiburg), Djibril Sow (FC Sevilla), Michael Aebischer (Pisa), Remo Freuler (FC Bologna), Fabian Rieder (FC Augsburg), Christian Fassnacht (Young Boys Bern)

    ANGRIFF

    Noah Okafor (Leeds United), Ruben Vargas (FC Sevilla), Dan Ndoye (Nottingham Forest), Breel Embolo (Stade Rennes), Zeki Amdouni (FC Burnley), Cedric Itten (Fortuna Düsseldorf)