1. FC Köln v 1. FSV Mainz 05 - BundesligaGetty Images Sport

Transfer-Zweikampf mit dem FC Bayern München? BVB offenbar heiß auf Bundesliga-Shootingstar

Wie aus einem Bericht der Bild hervorgeht, haben die Dortmunder Verantwortlichen die Entwicklung des 19-Jährigen in den vergangenen Monaten genauestens beobachtet. Unmittelbar vor dem direkten Aufeinandertreffen beider Klubs am Samstagabend (18.30 Uhr) soll deshalb intern beim BVB über einen Transfer diskutiert werden.

  • El Mala ist vertraglich noch bis Ende Juni 2030 an den Effzeh gebunden, eine Ausstiegsklausel gibt es dem Vernehmen nach nicht. Köln kann in den Verhandlungen dementsprechend selbstbewusst auftreten und soll angeblich mindestens 50 Millionen Euro Ablösesumme fordern.

    Erst im vergangenen Winter-Transferfenster hatten die Kölner Bosse Medienberichten zufolge ein 30 Millionen Euro schweres Angebot von Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion abgelehnt. Der BVB soll sich El Mala nach Bild-Infos auch nur dann leisten können, sollten andere namhafte Spieler wie Karim Adeyemi oder Felix Nmecha verkauft werden und entsprechende Transfererlöse einbringen.

    In der Vergangenheit wurde auch immer wieder der FC Bayern München als mögliches Destinationsziel El Malas genannt. Die Münchner sähen im 19-Jährigen einen langfristigen Nachfolger für Luis Diaz, der sich mit seinen 29 Jahren bereits auf dem Höhepunkt seiner Karriere befindet.

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  • Said El MalaGetty Images

    El Mala überzeugt im Training: Gegen den BVB wieder in der Startelf?

    Ob El Mala sich dem BVB anschließen will, ist nicht bekannt. Zuletzt kamen allerdings Gerüchte auf, wonach der 19-Jährige mit seiner Spielzeit unter Köln-Trainer Lukas Kwasniok unzufrieden sei. Unter diesem kommt der Offensivdribbler trotz guter Leistungen oftmals nur als Einwechselspieler zum Zug, was dem Spieler offenbar zunehmend gegen den Strich geht.

    Bei der jüngsten 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg schaffte es El Mala erneut nicht in die Startelf, erst in der 66. Spielminute wurde er eingewechselt. Und das, obwohl er bester Torschütze und Vorlagengeber der Geißböcke ist. In seinen bislang 26 Saisoneinsätzen gelangen ihm acht Treffer, darüber hinaus konnte er vier Assists beisteuern.

    Am Samstagabend gegen den BVB wird El Mala jedoch aller Voraussicht nach in der Startelf stehen, auch weil er sich nach der öffentlichen WM-Ansage von Julian Nagelsmann im Training besonders hervorgetan haben soll. "Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist. Einfach, weil er auch von Beginn an spielen will. Und das ist das Entscheidende für mich", lobte ihn sein Trainer.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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