Borussia Dortmund v Juventus FC - Pre-Season FriendlyGetty Images Sport

Plötzlich Abschied? Überraschende Entwicklung bei BVB-Star

Nach Informationen der Bild werden sich die Wege von Borussia Dortmund und dem 29-Jährigen mit großer Wahrscheinlichkeit am Saisonende trennen. Demnach verdichten sich die Anzeichen, dass Brandt keinen neuen Vertrag mehr bei den Schwarzgelben erhalte.

  • Erst vor kurzem hatten die Ruhr Nachrichten berichtet, dass eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Arbeitspapieres beim BVB unmittelbar bevorstehe. Die Gespräche würden sich auf einem "zielführenden" Weg befinden.

    Laut Bild gäbe es in der Chefetage der Dortmunder mittlerweile jedoch mehr und mehr Zweifel. Brandt tauche nach dem Empfinden der BVB-Bosse und Trainer Niko Kovac in den wichtigen Spielen zu häufig ab und bringe keine konstanten Leistungen.

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  • Brandt: "Lasse mir ehrlich gesagt ein bisschen Zeit"

    Brandt selbst hatte sich zuletzt bedeckt gehalten und erklärt, keine schnelle Entscheidung treffen zu wollen. "Ich lasse mir ehrlich gesagt ein bisschen Zeit. Aber das wird jetzt kein Thema bis Juni, Juli. Das ist nicht meine Art. Aber es ist eine Grundsatzentscheidung und die muss gut durchdacht sein", sagte er Anfang Februar.

    Dem Vernehmen nach soll der 29-Jährige offen für eine neue Herausforderung sein. Im vergangenen Herbst waren Gerüchte über einen Wechsel zu Aston Villa in die Premier League aufgekommen, konkret wurde es diesbezüglich allerdings nicht.

    Unter BVB-Coach Kovac kam der 48-malige deutsche Nationalspieler in dieser Saison wieder deutlich regelmäßiger zum Zug, nachdem er sich zwischenzeitlich mit einem Platz auf der Ersatzbank hatte abfinden müssen. Wettbewerbsübergreifend sammelte er 31 Pflichtspieleinsätze, wobei ihm zehn Treffer und zwei Assists gelangen.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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