FC Bayern München v Borussia Dortmund - BundesligaGetty Images Sport

Kommen die Bosse des BVB "ins Grübeln"? Überraschender Abgang soll möglich sein

Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund könnte in diesem Sommer der Verlust des italienischen Nationalspielers Luca Reggiani (18) drohen. Dies berichtet die Bild.

  • Demnach sei Reggiani nach seinem kometenhaften Aufstieg in der vergangenen Saison "eine heiße Aktie auf dem Transfermarkt".

    Gleich mehrere Vereine aus der Serie A sollen ein Auge auf den Teenager geworfen haben und sich "intensiv" mit einem Transfer zur kommenden Spielzeit beschäftigen. Reggiani selbst könne sich eine Rückkehr in seine Heimat "gut vorstellen". 2024 war er aus der Jugend von US Sassuolo zu den Schwarz-Gelben gewechselt und gewann mit diesen unter anderem die deutsche B-Junioren-Meisterschaft.

    In Stein gemeißelt sei Reggianis Verbleib trotz der Unterschrift unter seinen ersten Profivertrag vor wenigen Monaten indes nicht. Bei einer attraktiven Offerte könnten die BVB-Bosse um Sportchef Ole Book (40) "ins Grübeln kommen", heißt es weiter.

    Namen interessierter Vereine werden nicht genannt. Im Juni hatte Tuttosport berichtet, dass Reggiani bei Scudetto-Gewinner Inter Mailand ein Kandidat beim zu erwartenden Umbruch in der Abwehr sei.

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  • ReggianiGetty Images

    Abschied vom BVB? Luca Reggiani hat in Dortmund große Konkurrenz

    Reggiani gehörte 2025/26 zu den positiven Überraschungen bei der Borussia. Er absolvierte in der Rückserie neun Pflichtspiele in Bundesliga sowie Champions League und erzielte beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg Mitte März seinen ersten Treffer im deutschen Oberhaus.

    Reggianis steiler Aufstieg mündete in der ersten Nominierung für Italiens A-Nationalmannschaft. Sein Debüt in der Squadra Azzurra feierte der Innenverteidiger Anfang Juni beim 1:0 im Freundschaftsspiel gegen Griechenland.

    In der Dortmunder Defensivzentrale könnte es für Reggiani dennoch erstmal schwierig werden, weiter zu regelmäßigen Einsätzen zu kommen. Zwar gibt es noch ein paar Fragezeichen in Form von Verletzungen, insgesamt stehen mit Nico Schlotterbeck (26), Waldemar Anton (30), Ramy Bensebaini (31), Emre Can (32), Filippo Mane (20) und 19,5-Millionen-Euro-Neuzugang Joane Gadou (19) noch sechs weitere zentrale Abwehrspieler im Kader von Cheftrainer Niko Kovac.

  • Diese Verträge laufen beim BVB 2027 aus

    SpielerPositionAlter
    Alexander MeyerTor35 Jahre
    Patrick DrewesTor33 Jahre
    Silas OstrzinskiTor22 Jahre
    Ramy BensebainiAbwehr31 Jahre
    Emre CanAbwehr32 Jahre
    Marcel SabitzerMittelfeld32 Jahre
    Karim AdeyemiAngriff24 Jahre
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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.