Diese liegt rein vertraglich noch bis 2028 in München. Im Sommer 2024 kam der einstige Wunschspieler von Thomas Tuchel ("Holding Six") erst mit einem Jahr Verspätung und nach der Trennung von seinem großen Befürworter in München an. Die 51 Millionen Euro schwere Ablöse konnte der 37-malige portugiesische Nationalspieler anschließend unter Vincent Kompany nie rechtfertigen. Die Bayern werden so oder so mit ihm ein großes Minusgeschäft machen, sollte sich noch ein Interessent melden und der Portugiese verkauft werden.
Palhinha erlebte auch aufgrund einiger Verletzungen eine Debütsaison zum Vergessen. In der Mittelfeldhierarchie fiel er letztlich klar hinter Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Aleksandar Pavlovic zurück. Nach nur 25 Spielen, keiner einzigen Torbeteiligung, einer Roten Karte und 986 Einsatzminuten war das Kapitel FC Bayern München für ihn schon wieder beendet.
Sein Leihjahr in London verlief indes zumindest für ihn persönlich durchaus erfolgreich: Zwar versanken die Spurs völlig überraschend im Tabellenkeller der Premier League und mussten bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen, Palhinha war dabei allerdings einer der wenigen Lichtblicke im Kader der kriselnden Spurs. Insgesamt kam er in 45 Pflichtspielen sogar auf starke sieben Tore und drei Vorlagen. Sein 1:0-Siegtreffer am letzten Spieltag gegen Everton bescherte Tottenham letztlich den Klassenerhalt.
Anschließend hatte er betont, dass er gerne in London bleiben wolle. "Seit meinem ersten Tag hier fühle ich mich wie zu Hause. Die Fans, die Zuschauer, ein Top-Klub: Wer möchte nicht für Tottenham spielen und hier bleiben? Ich habe hier alles, was ich brauche", sagte Palhinha. Und auch De Zerbi erklärte: "Ja, ich möchte ihn behalten, zu 100 Prozent!"
Doch daraus wird nun nichts. Zum Leidwesen von Palhinha und zum Leidwesen des FC Bayern.